5 „local heroes“ aus Oberösterreich im ÖFB-U19-Aufgebot

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr absolvieren Österreichs U19-Frauen von 1. - 7. Oktober wieder die 1. Runde der EM-Qualifikation in unserem Bundesland. Im Kader der Jahrgänge 2001/2002 stehen auch die gebürtigen Oberösterreicherinnen, Andrea Gurtner, Claudia Wenger, Linda Mittermair, Jana Kofler und Annabel Schasching. Die 17-jährige Innviertlerin rückte als jüngste des Quintetts im heurigen August in die U19-Auswahl auf, nachdem sie im Frühjahr noch mit der ÖFB-U17-Auswahl die EM-Endrunde in Bulgarien bestritten hate. Ligaportal beantwortete die St. Pölten-"Legionärin“ folgende Fragen:

Annabel, Du  startest erstmals als "local heroe" in die drei EM-Qualifikationsspiele, mit welchen persönlichen Erwartungen?

"Wir erwarten uns als Team starke Spiele, die wir natürlich gewinnen möchten, um uns den Gruppensieg zu sichern. Daran schließe ich auch meine persönliche Erwartung, dem Team mit vielen Toren und Assists zu helfen."

Warum sollten außer Deiner Familie und Deinen Freund/innen recht viele Zuschauerinnen nach Bad Wimsbach und Windischgarsten kommen?

"Weil es vor heimischem Publikum für uns noch einmal ein zusätzlicher Motivationsschub ist, die Zuseher hinter uns zu wissen und sie uns, sozusagen als zwölfte Frau, unterstützen. Gerade für mich persönlich ist es ganz besonders, in Oberösterreich, also quasi daheim, die Qualifikationsspiele zu bestreiten."


Du hattest  heuer maßgeblichen Anteil am Gruppensieg in der Eliterunde und damit dem Erreichen der U17-EM-Endrunde und kürzlich mit einem Doppelpack im Spitzenspiel gegen Sturm Graz im Starensemble des SKN St. Pölten echte  Erfolgserlebnisse:  welche Wünsche an Deine  sportliche Zukunft bleiben noch?


"Am allerwichtigsten ist es mir, weiterhin verletzungsfrei zu bleiben, darüber hinaus möchte ich weiter Erfahrung beim SKN St. Pölten  sammeln und mich von Spiel zu Spiel verbessern. Genauso möchte ich meine Offensiv-Qualitäten im Nationalteam sowie im Verein einbringen, um weiterhin Tore zu schießen und Erfolge zu feiern."

Teamchef Steiner tritt auf die Euphorie Bremse


"Gegen Lettland haben wir im letzten Jahr erst in der Nachspielzeit das 3:1 erzielt und dass die Schweiz auf Augenhöhe ist, wissen wir ohnehin. Es wird eine sehr herausfordernde Qualifikation für uns“, warnt Teamchef Michael Steiner. "Der Heimvorteil könnte so wie in den Vorjahren ein entscheidender Vorteil für uns sein."

Letzte Chance für Degen und Co auf die Finalrunde

 

Teamkapitänin Celine Degen (Sturm Graz) stimmt dem Chefcoach zu: „Die Schweizerinnen haben uns das Leben immer schwer gemacht, trotzdem hofft die Steirerin, „dass es uns 2019 in unserem letzten Jahr wegen der Altersgrenze endlich gelingt, nach drei vergeblichen Anläufen 2017, 2018 und 2019 aus der „Eliterunde“ auch in die EM-Endrunde aufzusteigen. "

Zum Auftakt spielen die Österreicherinnen  am Dienstag, kommenden Dienstag in Bad Wimsbach gegen Israel, treffen am 4. Oktober in Windischgarsten auf Lettland und beschließen das Miniturnier am 7. Oktober in Bad Wimsbach gegen die Schweiz (alle Spiele ab 16 Uhr).

Plus und minus bei den „Generalproben“

In der Vorbereitung gab es in den Tests gegen Finnland zwei Niederlagen mit 1:2 und 0:1 bzw. zwei Erfolge gegen Irland (2:0 und 2:1). Die Gruppensieger und die Gruppenzweiten sowie die beiden besten Gruppendritten qualifizierten sich für die 2. Runde. Im Vorjahr schafften die ÖFB-Ladies mit 8:0 gegen Montenegro, 3:1 gegen Lettland und 3:0 gegen Russland souverän als Gruppensieger den Aufstieg in die Eliterunde.

 

Helmut Pichler

 

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