Kleinmünchen A bietet Spitzenteam Neulengbach trotz (zu) hoher Niederlage Paroli

Im freundschaftlichen Test standen sich am vergangenen Wochenende „Traditionsgegnerinnen“ der vergangenen Jahrzehnte im Kampf um Spitzenplätze gegenüber. Mittlerweile sind ehemalige Kleinmünchen-Akteurinnen nach Niederösterreich gewechselt, leider haben sich zumindest aktuell auch die Kräfteverhälltnisse und die Ligazugehörigkeit zu Gunsten des ehemaligen Seriensiegers verschoben. Ligaportal holte bei Kleinmünchens Cheftrainer Gerald Reindl die Spielanalyse ein.

 
Gery, wie lief der anspruchsvolle Test aus Deiner Sicht ab?

"Unser Team kam sehr gut und voll motiviert in das Spiel, anfangs gaben wir der Ausnahmefußballerin Nina Burger etwas zu viel Platz, aber nach ein paar Aktionen konnten wir sie einigermaßen in der ersten Spielhälfte ausschalten. Dadurch kam Neulengbach aus dem Tritt und wir fußballerisch gut in Fahrt."


Ihr seid ja sogar in Führung gegangen?


"In der 20. Minute wurde Patricia Dabic im Strafraum gefoult, Leonie Enzlmüller ließ sich die Torchance nicht entgehen. In der 39. Minute fiel durch unsere frühere Spielerin Linda Mittermayr der Ausglich durch einen Weitschuss, aber nach Assist von Dabic konnte Julia Fuchs in der 40. Minute postwendend ebenfalls durch einen sehenswerten Distanzschuss noch vor der Pause die 2:1-Führung für uns erzielen. In der zweiten Spielhälfte schenkten wir einige Bälle zu leichtfertig her, konnten schlecht umschalten, kamen zu wenig in die Offensive und die routinierten Gäste kamen dann zu einigen Treffern. Nina Burger (65. und 68. Minute), Ex-Kleinmünchen-Ass Claudia Wenger (67.) und zweimal Maria Gstöttner (75. und 87.) schraubten dann den Spielstand auf 2:6, eigentlich zu schmeichelhaft nach dem Spielverlauf für die Niederösterreicherinnen."

Dein Fazit?

"Wir haben zumindest phasenweise dem Gegner sehr viel abverlangt, darauf können wir sehr stolz sein. Die Wechsel sorgten für einige Unordnung (und Gegentore) aber ich bin überzeuigt, die Mädels versuchten alles, die Jungen benötigen noch mehr Erfahrung und dazu die nötige Entwicklungszeit."

Wo liegt der grundsätzliche Unterschied zu Eurem knappen 1:0 gegen die SPG Wolfern Garsten?

"Dort wollten wir uns möglichst lange den Ballbesitz sichern, ist auch gelungen, wir hätten allerdings durch Anja Söllner sogar mit 0:1 in Rückstand geraten können, haben aber dann durch das Goldtor von Dabic mit 1:0 gewonnen. Gegen Neulengbach kam der starke Gegner sehr schnell, da müssen wir uns rascher zurückfallen lassen, daran werden wir noch arbeiten, hatten natürlich weit weniger Ballbesitz."


Eure Grundaufstellung?

"Mitterbauer; Enzlmüller, Rumetshofer, Pesendorfer, Nassar, Meßthaler, Sterrer, Reikersdorfer, Fuchs, Drescher Dabic. Ergänzungsspilerinnen: Preschern, Borgards, Holzinger, Kerschbaummayr, Elshani und NEU: Isabell Aistleitner und Vorhauer."

Ex-Kleinmünchnerinnen wurden von Teamchef Dominik Thalhammer in den ÖFB-A-Kader berufen?

"Ich verfolge nach wie vor ihren Werdegang sehr interessiert und freue mich darüber, dass Laura Wienroither fix für den Kader für beide Freundschaftsspiele gegen die Schweiz Anfang März nominiert wurde. Immerhin auf Abruf schaftten es Andrea Gurtner und erstmals Claudia  Wenger, die im Testpiel gegen uns eine sehr starke Leistung bot."

 

Helmut Pichler

 

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