Kein Aufbäumen in Asten

In den letzten sieben Runden konnte der SK Lenze Asten nur einen einzigen Punkt ergattern, weshalb beim Tabellenletzten der Landesliga Ost nicht erst seit Karsamstag die Alarmglocken schrillen. Auch im Heimspiel gegen den SV Hennerbichler Freistadt konnte der von Co-Trainer Werner Bockmüller interimistisch betreute Abstiegskandidat nicht punkten. Obwohl die Astener früh in Führung gingen, war das Match bereits vor der Pause entschieden. "Sollten wir auch am nächsten Sonntag in St. Martin verlieren, dann müssen wir wohl schon für die Bezirksliga planen", so Astens Sektionsleiter Thomas Leonhardsberger.

Dabei ging Asten bereits nach wenigen Minuten in Führung, als Stefan Moser, nach Vorarbeit von Ali Gorum, zum 1:0 einschoss. "In der ersten Viertelstunde haben wir auch ganz gut gespielt, doch nach dem Ausgleich ist die Mannschaft auseinadergebrochen", spricht Leonhardsberger das 1:1 durch Simon Hochstöger an. Nach einem weiteren Hochstöger-Tor und einem Doppelschlag von Kapitän Roman Lanzerstorfer stand es nach einer halben Stunde bereits 1:4. Kurz vor der Halbzeit stellte Freistadts "Zaubermaus" Radim Pouzar den 1:5-Pausenstand her.

"Noch bevor wir wussten, was geschah, ist es plötzlich 1:4 gestanden, war auch kein Aufbäumen zur spüren", analysiert Astens Sektionsleiter die entscheidende Viertelstunde in der ersten Halbzeit. "Nach der Pause konnten wir zumindest Schadensbegrenzung betreiben, ist die Niederlage wenigstens nicht noch höher ausgefallen", gewinnt Thomas Leonhardsberger dem Debakel auch etwas Positives ab. Nachdem Hochstöger mit seinem dritten Treffer an diesem Tag das halbe Dutzend perfekt machte, gelang es den Heimischen zumindest den Schlusspunkt zu setzen, traf Kevin Lindinger zwei Minuten vor dem Ende der Partie zum 2:6-Endstand. Während dem SK Asten derzeit zwei Punkte zu einem Nicht-Abstiegsplatz fehlen, befindet sich der SV Freistadt im Aufwind, konnte die Mannschaft von Trainer Jaroslav Konvalina den zweiten Sieg in Folge feiern.

Nach dem Rücktritt von David Haml ist in Asten die Trainerfrage nach wie vor offen. "Wir haben bereits einige Gespräche geführt, doch jene Kandidaten, die auch in Frage kommen, stehen es erst ab Sommer zur Verfügung. Die angespannte Tabellensituation macht die Trainersuche nicht einfach, wissen wir doch derzeit nicht, in welcher Liga wir in der kommenden Saison spielen werden", ortet Astens Sektionsleiter mehrere Fragezeichen. "Wir müssen jetzt die Kräfte bündeln und uns auf das Spiel in St. Martin konzentrieren. Die Situation ist überaus schwierig, aber keineswegs hoffnungslos. Nur müssen wir unsere Negativerie so schnell wie möglich beenden."


Günter Schlenkrich

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