"Rote Laterne" wandert nach Asten

Zum Ausklang des 19. Spieltages der Landesliga Ost kam es im Abstiegskampf zu einem enorm wichtigen Spiel. Dabei empfing die Union St. Martin/M. den SK Lenze Asten, der am Vortag tatenlos mitansehen musste, wie - aufgrund des Punktgewinnes von Baumgartenberg in Gallneukirchen - die "Rote Laterne" nach Asten wanderte. Bereits mit einem Unentschieden im Aubachstadion hätte man das lästige Anhängsel wieder loswerden können, doch die Astener holten in den letzten acht Runden nur einen einzigen Punkt und mussten sich dem direkten Konkurrenten klar geschlagen geben. Ganz anders die Situation in St. Martin, konnte sich die Hofer-Elf mit dem fünften Saisonsiegt etwas Luft verschaffen.

Die Gäste aus Asten starteten sehr ambitioniert in die Partie und konnten auch die ersten Chancen verzeichnen, welche jedoch nicht genutzt wurden. Nach 20 Minuten übernahmen die Gastgeber das Ruder und gingen nach rund einer halben Stunde durch Alexander Katzmaier in Führung. Nur zehn Minuten später setzte die Hofer-Elf nach und konnte durch Miachael Pammer auf 2:0 erhöhen. Damit war der Widerstand der Elf von Interimstrainer Werner Bockmüller gebrochen und die Heimischen hatten das Spielgeschehen klar unter Kontrolle. Noch vor der Pause drang Lukas Leitner kraftvoll in den gegnerischen Strafraum ein und wurde unfair von Daniel Kurz geblockt, welcher dafür auch die Gelb-Rote Karte bekam. Den fälligen Strafstoß verwandelte entgegen der alten Fußballweisheit der Gefoulte selbst und erhöhte auf 3:0 für St. Martin.

Kurz nach dem Wechsel kamen die Gäste durch Stefan Moser zum Anschlusstreffer, Asten schöpfte jedoch nur kurze Zeit Hoffnung, denn die Hofer-Elf stellte nur fünf Minuten später den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her: Leitner verwandelte einen Hands-Elfmeter zum 4:1. Nun hatten die Gäste nichts mehr entgegenzusetzen und Torjäger Leitner, der schon im Hinspiel beim 4:2-Auswärtserfolg mit einem Doppelpack zum Matchwinner avancierte, baute mit zwei weiteren Treffern in Minute 70 und 81 die Führung auf 6:1 aus. Die Hofer-Elf hatte noch einige weitere gute Chancen, den Schlusspunkt setzte jedoch Asten. Stefan Moser erzielte per Strafstoß seinen zweiten Treffer und stellte den Endstand von 6:2 her. Während die Union St. Martin am Samstag bei Viktoria Marchtrank ein weiteres "Sechs-Punkte-Spiel" bestreiten muss, empfängt das neue Tabellenschlusslicht aus Asten die Union Pichling zum Derby.

Thomas Leonhardsberger (Sektionsleiter SK Asten): "Leider haben wir unsere Chancen zu Beginn nicht verwertet, danach war uns St. Martin klar überlegen. Der zweite Elfmeter war jedoch sehr fragwürdig, doch wir wollen uns nicht auf den Schiedsrichter ausreden. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Nun erwarten uns mit Pichling und Rohrbach zwei schwere Spiele. Um die Klasse noch halten zu können, hilft uns wohl nur noch ein Wunder - doch die Hoffnung stirbt zuletzt."


Andreas Lang

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