Trainerwechsel in Baumgartenberg

altIn diesem Jahr ist die Union Baumgartenberg noch ohne Sieg, konnte aber am vergangenen Wochenende mit einem torlosen Unentschieden in Gallneukirchen, gegen das beste Frühjahrs-Team der Landesliga Ost, einen Achtungserfolg landen und mit dem Punktgewinn die "Rote Laterne" abgeben. Dennoch ist die sportliche Situation angespannt, steht die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz und ist sieben Runden vor Schluss drei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. "Aus diesem Grund bestand Handlungsbedarf, weshalb der Vorstand nach dem gestrigen Training sich für einen Trainerwchsel entschieden hat, der schließlich am heutigen Vormittag fixiert wurde", begründet Obmann Franz Durstberger die Trennung von Trainer Robert Bartosiewicz. Im Heim-Derby (Samstag, 17 Uhr) gegen die Union Perg wird bereits der neue Cheftrainer die Mannschaft betreuen.

"Der Punktgewinn gegen Gallneukirchen war zwar sehr schön, hilft uns aber nicht wirklich weiter. Zudem haben wir, vor allem in den letzten Tagen, zunehmend den Eindruck gewonnen, dass Bartosiewicz die Mannschaft nicht mehr im nötigen Ausmaß erreicht. Zudem ist es in unserer derzeitigen Situation unbedingt notwendig, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen - und das war unserer Ansicht nach zuletzt nicht der Fall", sagt  der Obmann und hofft, gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen zu haben.

Werner Ruttensteiner, älterer Bruder von ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner, übernimmt ab sofort die Verantwortung, wird am heutigen Abend das Abschlusstraining leiten und im morgigen Derby auf der Betreuerbank Platz nehmen. "Mit der Verpflichtung von Ruttensteiner erhoffen wir uns frischen Wind und dass er das nötige Feuer entfacht. Der Abstiegskampf ist für uns zwar nicht neu, doch wir wollen unbedingt die Liga halten und sind der Meinung, dass ein Trainerwechsel eine Trendwende bewirken kann", so Durstberger, der auf den "Trainereffekt" setzt und sich einen Derbysieg wünscht. Die Zusammenarbeit mit Werner Ruttensteiner, der im vergangenen Jahr mit St. Peter/Au den Aufstieg in die erste niederösterreichische Landesliga schaffte und sich in der Folge eine Auszeit nahm, ist vorerst bis Saisonende befristet.


 

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