Hofer-Elf brachte Festung ins Wanken

altaltIn der vergangenen Saison avancierte der SV Hennerbichler Freistadt zum besten Heimteam der Landesliga Ost, konnte die Elf von Trainer Jaroslav Konvalina zehn von dreizehn Spielen im Holzhaider-Stadion gewinnen. Auch in der neuen Saison soll das heimische Stadion zur Festung werden, weshalb zum Auftakt gegen die erstmals von Trainer Franz Hofer betreute Union St. Martin/Mühlkreis drei Punkte eingeplant waren.

Bereits nach wenigen Minuten gerieten die Freistädter scheinbar auf die Siegerstraße, als "Zaubermaus" Radim Pouzar einen Freistoß zum 1:0 versenkte. Der Führungstreffer verlieh den Gastgebern jedoch nicht die nötige Sicherheit. Ganz im Gegenteil, ohne den gesperrten Abwehrchef Stanislav Marek geriet die Konvalina-Elf mehrmals in Gefahr, den Ausgleich zu kassieren. Die selbstbewussten Gäste spielten mutig nach vorne und fanden auch gute Einschussmöglichkeiten vor, Stefan Neulinger, Lukas Leitner und Alexander Katzmaier vergaben jedoch die besten Chancen. So bedurfte es eines Elfmeters, um auszugleichen. Nachdem kurz vor der Pause Neulinger nur regelwidrig gestoppt werden konnte, verwandelte Leitner den fälligen Strafstoß zum 1:1.alt

Nach dem Wechsel besannen sich die Freistädter ihrer Heimstärke und verzeichneten zusehends mehr Spielanteile, während die Gäste dem in der ersten Halbzeit angeschlagenen hohen Tempo Tribut zollen mussten. Die Konvalina-Elf war vorwiegend aus Standsitutationen gefährlich, St. Martins Torwart Christian Eckerstorfer, der ebenso wie Paul Nöbauer ein gelungenes Debüt in der Kampfmannschaft feierte, machte jedoch den einen oder anderen Pouzar-Freistoß unschädlich. Die Gäste waren jedoch im Konter stets gefährlich und hatten durchaus den Siegtreffer vor den Beinen, bei umstritten Strafraumszenen - Attacken an Neulinger und Leitner - blieb die Pfeife von Schiedsrichter Kriener aber stumm. So blieb es beim 1:1, teilten sich beide Teams leistungsgerecht die Punkte.

Jaroslav Konvalina (Trainer SV Freistadt): "Obwohl wir rasch in Führung gegangen sind, haben wir in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt. Da hätten wir durchaus in Rückstand geraten können. Die Mannschaft hat sich nach der Pause aber mächtig gesteigert und alles versucht, das Spiel zu gewinnen. Der starke Gegner hat uns aber alles abverlangt und am Ende zurecht einen Punkt entführt. So gesehen bin ich mit dem Unentschieden auch nicht unzufrieden."

Franz Hofer (Trainer Union St. Martin): "Vor der Pause waren wir klar überlegen, konnten aber viele Chancen nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit ist der Gegner deutlich stärker geworden, uns haben aber zusehends die Kräfte verlassen, wenngleich wir defensiv sehr gut gestanden sind und auch die eine oder andere Kontermöglichkeit vorgefunden haben. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen, hat sie doch die vielen Veränderungen die wir in der Vorbereitung vorgenommen haben, ausgezeichnet umgesetzt. Und mit dem einen Punkt können wir sehr gut leben."

Günter Schlenkrich


 

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