Rohrbach: "Defensivverhalten muss besser werden"

altÄhnlich wie im Jahr davor, als die Mühlviertler in der Hinrunde 17 Zähler sammelten, kam die Union Kirchberger Rohrbach/Berg auch in der aktuellen Saison der Landesliga Ost im Herbst nicht wirklich in die Gänge. Die Mannschaft von Trainer Rudolf Damberger holte nur 16 Punkte und überwintert auf dem enttäuschenden neunten Platz. Der Zug nach vorne ist längst abgefahren, werden große Sprünge im Frühjahr nicht mehr möglich sein.

Vor allem die nicht immer sattelfeste Defensive bereitet den Verantwortlichen Sorgen, kassierte die Damberger-Elf im Herbst satte 28 Gegentore. "Unser Pech war, dass nach dem Wechsel von Stefan Eisschiel nach Putzleinsdorf, mit Christian Eisschiel und Kapitän Klaus Plöderl zu Saisonbeginn zwei weitere Defensivspieler verletzungsbedingt ausgefallen und im Herbst nicht mehr zur Verfügung gestanden sind", begründet Sektionsleiter Gerhard Engleder die hohe Anzahl an Gegentoren. Während Christian Eisschiel aufgrund eines Knorpelschadens frühestens im Sommer wieder in dien Kader zurückkehren wird, sollte Kapitän Plöderl nach einer schweren Gehirnerschütterung wieder fit sein.alt

"Wir haben einen eher kleinen Kader und konnten die jungen Spieler die Ausfälle nicht wie erhofft kompensieren. Es hat aber auch ein leistungsfördernder Konkurrenzkampf gefehlt, weshalb wir uns über mögliche Verstärkungen Gedanken machen. Derzeit sieht es allerdings nicht danach aus, als sollte sich der Kader im Winter verändern. Im Sommer möchten wir dann aber aktiv werden und den Konkurrenzkampf beleben", so Engleder, der sich in der Rückrunde eine Steigerung erwartet.

"Das Defensivverhalten muss besser werden - und sollte uns das gelingen, können wir vielleicht noch den einen oder anderen Platz gutmachen. Wir müssen aber auch aufpassen, in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen", hebt der Sektionsleiter warnend den Zeigefinger. Die Kicker aus dem Mühlviertel sind auch im Winter überaus fleißig und besuchen seit Dezember regelmäßig die Kraftkammer. "Zudem müsseen die Spieler ein Heimprogramm absolvieren und wird einmal pro Woche in der Halle gekickt", so Engleder. "Ich bin überzeugt, dass Ende Januar, wenn Coach Damberger den Startschuss zur Vorbereitung gibt, die Spieler in einer guten körperlichen Verfassung sind."


Günter Schlenkrich

Foto: Michael Strobl / www.foto-strobl.at

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