Union Perg: "Wollen eine ruhige Rückrunde spielen"

altAm gestrigen Dienstag versammelte Trainer Jürgen Berlesreiter seine Mannen zum Trainingsauftakt. "Die Spieler waren aber auch zuvor schon fleißig, sind gelaufen und haben regelmäßig das Fitnessstudio "Lionfit" besucht", weiß Franz Derntl, Sportchef der DSG Union Perg und hofft, dass sich die Machländer im Frühjahr fit wie ein Löwe präsentieren und auch dementsprechend bissig auftreten werden. Nachdem der Verletzungsteufel im Herbst den Perger Kader dezimierte, sind beim Tabellenelften der Landesliga Ost in diesen Tagen wieder alle Mann an Bord.

"14 Jahre lang war ich Trainer in der Landesliga, ein derartiges Verletzungspech, wie wir es im Herbst verzeichneten, habe ich bislang aber noch nicht erlebt", spricht der Sportchef den wütenden Verletzungsteufel an. "Im Spiel gegen Rohrbach war es besonders schlimm, fehlten verletzungsbedingt elf Spieler. In der Winterpause hat sich das Lazarett aber gelichtet, scheint es derzeit so, als sollten wir mit dem gesamten Kader in die Rückrunde gehen können."

Auf Torwart Thomas Schweiger, der nach Grein wechselt, werden die Machländer künftig jedoch verzichten müssen. Dafür steht Mittelfeldspieler Aaron Griesbacher, nach seinem Auslandsstudium in Finnland, wieder zur Verfügung. "Am Transfermarkt haben wir uns erst gar nicht umgesehen, denn - wenn alle Spieler fit sind - verfügen wir über einen großen und starken Kader", ist Franz Derntl mit dem aktuellen Personal zufrieden.

Nicht zufrieden ist der Sportchef jedoch mit dem elften Tabellenplatz und der möglicherweise drohenden Relegation. "Auch wenn wir viele Ausfälle verkraften und viele junge Spieler, die sich aber insgesamt sehr gut verkauft haben,  in die Bresche springen mussten, ist unser Anspruch ein anderer. Wir sind vom zwölften Rang - einem möglichen Relegationsplatz - nur drei Punkte entfernt und müssen von der gefährlichen Zone so rasch wie möglich wegkommen", so Derntl, auf den in diesem Jahr jede Menge Arbeit wartet.

"Wir wollen eine ruhige Rückrunde spielen, um uns vor allem der Organisation der Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestandsjubläums des Vereins konzentrieren zu können", sagt der Sportchef und hofft, dass es Trainer Jürgen Berlesreiter und seinen Mannen gelingt, die Heim- und Offensivschwäche auszumerzen. "Uns erwarten im Frühjahr sieben Heimspiele und wollen in diesen Partien den Grundstein für ein insgesamt zufriedenstellendes Abschneiden legen." Das erste von zahlreichen Testspielen bestreiten die Machländer am 4. Februar gegen Amstetten. "Auf ein Trainingslager in der Ferne verzichten wir, zumal wir auf der eigenen Anlage beste Bedingungen vorfinden und uns in gewohnter Umgebung gut auf die Meisterschaft vorbereiten können", meint Franz Derntl.


Günter Schlenkrich

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