USV St. Ulrich mit überraschendem Trainerwechsel

Der USV St. Ulrich blickt auf ein solides Jahr zurück. Im Frühjahr sammelte man 18 Punkte und kam in der letzten Meisterschaft als Neunter ins Ziel. Auch in der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die Landesliga Ost präsentierte sich der USV überaus stabil, holte in der Hinrunde 17 Zähler und überwintert am zehnten Rang. "Auch wenn uns vom Strich nur drei Punkte trennen, sind wir sehr zufrieden. Wir sind im Frühjahr in der Landesliga angekommen und konnten uns im Herbst etablieren. In der ungemein ausgeglichenen Liga ist es nach hinten nicht weit, in der Tabelle kann es aber auch nach oben gehen", erklärt Sektionsleiter Josef Schmidbauer, der nach dem überraschenden Abgang von Jörg Renner in der Winterpause einen neuen Trainer verpflichten musste.

 

Nur 13 Gegentore, aber Probleme in der Offensive

Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen feierte die Renner-Elf binnen Wochenfrist zwei Siege. In Traun musste sich der USV geschlagen geben, bilanzierte in den folgenden sieben Runden mit je zwei Siegen und Niederlagen aber ausgeglichen. Im letzten Match des Jahres, in Bad Schallerbach, trotzte der Tabellenzehnte dem Herbstmeister ein Unentschieden ab. "In diesem Spiel haben wir eine starke Performance abgeliefert und hätten mit etwas Glück den Herbstmeister sogar besiegen können. Aber grundsätzlich ist es in der gesamten Hinrunde ganz gut gelaufen und sind stabil durch den Herbst gekommen", so Schmidbauer, der sich über je zwei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. In den 13 USV-Spielen mussten die Zuschauer die nötige Geduld aufbringen und bekamen insgesamt nur 28 Treffer zu sehen. Lediglich die beiden Nachzügler aus Bad Leonfelden und Gallneukirchen trafen weniger oft ins Schwarze, aber auch nur zwei Teams kassierten weniger Gegentore. "Wir verfügen über eine kompakte Hintermannschaft und haben nicht viel zugelassen. Vorne hingegen haben wir uns schwer getan. Zum einen hat beim Abschluss ab und an das Glück gefehlt, und zum anderen konnten wir die Chancen nur unzureichend verwerten. Natürlich hätten wir gerne öfter getroffen, haben aber kaum Tore erhalten", meint der Sektionsleiter.

 

Überraschender Trainerwechsel - zwei neue Offensivkräfte

Nach einem durchaus erfolgreichen Jahr hat Jörg Renner den USV im Winter überraschend verlassen. "Jörg ist gebürtiger Niederösterreicher und hat das Angebot des UFC St. Peter/Au angenommen. Demzufolge waren wir zum Handeln gezwungen und freuen uns ganz besonders, dass wir mit Mario Pilz unseren Wunsch-Trainer verpflichten konnten. Bislang war er vorwiegend in unteren Klassen tätig, aber zumeist sehr erfolgreich", ist Josef Schmidbauer von den Qualitäten des neuen Übungsleiters überzeugt. Nach einem Gastspiel bei den Vorwärts Amateuren kehrt Arslan Nesimovic wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Mit Tobias Stubauer (Maria Neustift) steht ein weiterer neuer Offensivspieler zur Verfügung. "Aufgrund der mangelnden Torausbeute haben wir versucht, die Offensive zu verstärken - ich bin zuversichtlich, dass uns das mit Nesimovic und Stubauer gelungen ist", ist Schmidbauer mit den Transferaktivitäten zufrieden. Alexander Mitterbauer (Amateure Steyr) und Martin Magauer, der sich aus privaten Gründen eine Auszeit nimmt, sind in der Rückrunde nicht dabei.

 

Trainingslager im Burgenland - spannende Rückrunde

Am 14. Januar nahm der Tabellenzehnte die Vorbereitung in Angriff und bestreitet am kommenden Samstag gegen OÖ-Ligist Edelweiß Linz das erste Testspiel. In den Semesterferien schlagen die Kicker ihre Zelte im Burgenland auf und halten ind Stegersbach ein Trainingslager ab. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation, die Abstiegszone ist nicht weit entfernt, muss der USV im Frühjahr hellwach sein, mit einer starken Rückrunde ist aber auch eine klare Rangverbesserung möglich. "Vom Strich trennen uns nur drei Punkte, aber auch der Dritte aus Rohrbach hat nur fünf Zähler mehr am Konto. Natürlich müssen wir auf der Hut sein und werden versuchen, den Klassenerhalt ehestmöglich zu sichern. Wir blicken der Rückrunde zuversichtlich entgegen und wollen im Frühjahr 18 bis 20 Punkte sammeln", geht der Sektionsleiter nicht davon aus, bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. "Wir streben einen einstelligen Tabellenplatz an und wollen uns langfristig im Mittelfeld der Tabelle etablieren".

 

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Günter Schlenkrich

 

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