Zuversicht und gutes Klima in Schwertberg

Im Vorjahr war die ASKÖ Steinbach Schwertberg in der Bezirksliga Ost aktiv und eroberte mit stolzen 60 Punkten den Meistertitel. Nach dem Aufstieg in die Landesliga Ost absolviert die ASKÖ in Oberösterreichs zweithöchster Spielklasse bislang eine erwartet schwierige Saison und überwintert als Zwölfter am "Strich", die Schwertberger verschafften sich jedoch eine vernünftige Ausgangsposition für die Rückrunde. "Es waren keine Wunderdinge zu erwarten, es wäre aber mehr möglich gewesen. Doch aufgrund der beiden Trainerwechsel war die Mannschaft verunsichert und hat sich schwer getan", erklärt Sportchef Franz Wurm.

 

Auf und Ab

Kurz vor der Meisterschaft endete die Ära von Amarildo Zela. Franz Schützenhberger übernahm das Kommando, zog sich im Herbst jedoch einen Kreuzbandriss zu, weshalb mit Matthias Lindtner der bisherige Co-Trainer die Verantwortung übernehmen musste. "Lindtner war schon im Sommer ein Thema, war damals aber auf Urlaub. Nach der Verletzung von Schützenberger ist er in die Bresche gesprungen, hat die Sache gut gemacht und wird die Mannschaft weiterhin betreuen", weiß der Sportchef. Der Aufsteiger verzeichnete einen soliden Start und sammelte in den ersten vier Runden immerhin fünf Punkte. In der Folge taten sich die Schwertberger schwer, standen in den übrigen neun Spielen zwei Siegen fünf Niederlagen gegenüber. "Aufgrund der angesprochenen Unsicherheit haben wir einige Punkte liegenlassen und konnten das eine oder andere enge Match nicht gewinnen bzw. haben es verloren. Grundsätzlich war es aber kein schlechter Herbst und haben uns bislang anständig präsentiert", so Wurm. 

 

Keine Baustelle

Die ASKÖ feierte zwei Heimsiege und fuhr in der Fremde einen "Dreier" ein. Während zwei Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften, kassierte nur Schlusslicht Naarn mehr Gegentore. "In der Liga fallen generell nicht allzu viele Tore. Auch wenn wir gerne mehr Tore erzielt und ein paar weniger erhalten hätten, haben wir nicht wirkliche eine Baustelle. Überall fehlt ein bischen, ist in allen Bereichen Luft nach oben vorhanden. Wir sind aber in der Landesliga angekommen und mit dem Abschneiden nicht unzufrieden". meint Franz Wurm.

 

Unveränderter Kader - Trainingslager in Kroatien

In der Winterpause wechselte Stefan Brunner von Mitterkrichen nach Schwertberg. "Er ist bei uns als Co- bzw. Reserve-Trainer tätig und wird nur in Notfällen spielen. Darüberhinaus wird sich im Winter voraussichtlich nichts tun. Natürlich halten wir die Augen und Ohren offen, mit unseren bescheidenen finanziellen Mitteln ist es aber schwierig, Verstärkungen zu holen. Darum sind aus heutiger Sicht weder Zu- noch Abgänge zu erwarten und gehen voraussichtlich mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde", so Wurm. In Schwertberg wird am nächsten Dienstag die Vorbereitung in Angriff genommen und am 25. Januar gegen Bad Zell das erste Testspiel bestritten. In den Semesterferien schlagen die Kicker ihre Zelte in Kroatien auf und halten in Porec ein Trainingslager ab.

 

"Wollen am Ende der Saison über dem Strich stehen"

Der Aufsteiger überwintert am "Strich", aufgrund der aktuellen Tabellensituation kann es für die Lindtner-Elf im Frühjahr aber nach oben gehen. "Da wir in den letzten Jahren kaum Transfers getätigt haben, verfügen wir über eine kompakte, eingespielte Mannschaft. Zudem ist das Klima gut, weshalb wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlicht entgegensehen", sagt der Sportchef. "Es wird auch in der Rückrunde nicht einfach, trauen uns den Sprung ans rettende Ufer aber zu. Auch wenn in der Tabelle das Feld eng beisammenliegt und es durchaus einige Ränge nach oben gehen könnte, ist die Platzierung sekundär. Wichtig ist, dass wir am Ende der Saison über dem Strich stehen".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich  

 

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