SV Viktoria Marchtrenk: "Auch wir müssen das Budget kürzen"

Nach einem kapitalen Fehlstart fand der ASKÖ SV Mauky`s Verfliesung Viktoria Marchtrenk im Herbst in die Spur, belegte in der Hinrunde der Landesliga Ost den siebenten Platz und überwinterte genau in der Mitte der Tabelle. Die Brenner-Elf wollte den guten Lauf im Frühjahr fortsetzen und in der Tabelle nach oben klettern, aufgrund der Corona-Pandermie fand die Saison für die Hausruckviertler aber ein jähes Ende.

 

 

"Das war die einzig mögliche, halbwegs gerechte Entscheidung"

"Die allgemeine Situation ist schwierig und sowohl im gesundheitlichen, als auch sportlichen Bereich es nicht einfach, zielführende und für alle zufriedenstellende Entscheidungen zu treffen. Mit der Öffnung der Sportplätze ist ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen, zudem ist die Ankündigung, im Kultur-Bereich Veranstaltungen mit Zuschauern zu erlauben, ein positives Signal", erklärt Sportchef Rene Knogler, der mit dem Beschluss des ÖFB-Präsidiums, die Saison abzubrechen und nicht zu werten, leben kann. "Das war die einzig mögliche, halbwegs gerechte Entscheidung, auch wenn die Enttäuschung bei den Aufstiegsaspiranten groß ist bzw. die in der unteren Tabellenregion platzierten Mannschaften Glück hatten. Die Option, die Punkte in die nächste Saison mitzunehmen, hat grundsätzlich einen fairen Ansatz, allerdings ist diese Variante nur dann relevant, wenn alle Teams unter den gleichen Voraussetzungen in die neue Meisterschaft starten - und das ist aufgrund von Transfers bzw. Veränderungen nicht gegeben. Setzt man jedoch im Sommer die Tranferzeit aus, was meiner Meinung nach richtig wäre, könnte man diese Möglichkeit in Betracht ziehen".

 

Offene Fragen

Wie viele andere Vereine fehlt in dieser schwierigen und außergewöhnlichen Situation auch dem SV Viktoria die nötige Planungssicherheit. "Die Situation ist für alle Beteiligten schwierig, allerdings hat der Verband in den vergangenen Wochen unglücklich agiert. Zum einen ist die Kommunikation mit den Vereinen über weite Strecken nicht zufriedenstellend. Und zum anderen hat der OÖFV Entscheidungen getroffen, wie die Verlängerung der Stammspieler- und E22-Regelung, die bei den Klubs auf keine große Gegenliebe stoßen. Ungemein wichtige Fragen, wie das Handhaben der Leihverträge, oder gibt es im Sommer eine normale Transferzeit, wurden noch immer nicht beantwortet. Zudem brennt den Vereinen das Thema Reserve-Mannschaften unter den Fingernägeln", so Knogler.

 

Weit fortgeschrittene Kaderplanung

Nach einer langen Pause stehen die Marchtrenker vor der Rückkehr in den Trainingsbetrieb. "Auch wenn wir aufgrund der aktuellen Bestimmungen von einem normalen Training weit entfernt sind, steigen wir in der kommenden Woche wieder ein. Die Spieler sind heiß und scharren in den Startlöchern, wenngleich die ersten Einheiten nicht mehr als Bewegungstherapien sind", meint der Sportchef, der mit der Kaderplanung weit fortgeschritten ist. "Wie viele andere Vereine müssen auch wir das Budget kürzen, weshalb im Sommer keine großartigen Veränderungen zu erwarten sind. Wir haben mit fast allen Spielern bereits Gespräche geführt und gehen davon aus, dass rund 90 Prozent die Verträge verlängern werden. Der eine oder andere Abgang ist aber nicht auszuschließen. Allerdings ist auch die Rückkehr von verliehenen Spieler möglich, zudem rücken Talente aus den eigenen Reihen in den Kader nach", weiß Rene Knogler. "Die Situation ist nach wie vor schwierig, die Lockerungen in den vergangenen Tagen bzw. die zunehmend positiven Signale stimmen mich aber zuversichtlich, weshalb ich einen Start der neuen Saison im Herbst durchaus für möglich halte".

 

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