Königstransfer! UFC Rohrbach-Berg verpflichtet Ex-Bundesliga-Profi

2019 eroberte der UFC Pieno Rohrbach-Berg in der Landesliga Ost den Vizemeistertitel, die Mühlviertler waren auch im Herbst ausgezeichnet unterwegs und beendeten die Hinrunde - zwei Punkte hinter Ligaprimus Bad Leonfelden - erneut am zweiten Platz. Die Eisschiel-Elf wollte sich auch im Frühjahr von ihrer besten Seite zeigen, im Aufstiegskampf mitmischen und auch im Baunti-Landescup eine Duftmarke setzen, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für den UFC aber ein jähes Ende. In Rohrbach hat man die alte Saison abgehakt, richtet den Fokus bereits auf die kommende Meisterschaft und hat am Transfermarkt zugeschlagen.

 

"Es bestand keine Notwendigkeit, den Landescup frühzeitig abzubrechen"

"Aufgrund der Corona-Pandemie war der Abbruch und die Annullierung der Saison verständlich. Es war zwar die einfachste Entscheidung, sie ist aber nachvollziehbar und in Summe vermutlich die gerechteste Lösung. Allerdings hätte man über eine mögliche Mitnahme der Punkte in die nächste Saison bzw. die Halbierung der Zähler zumindest diskutieren können", erklärt Sportchef Markus Eisschiel. "Was ich aber nicht verstehe ist, dass auch der Landescup frühzeitig abgebrochen wurde. Dazu bestand aus meiner Sicht keine Notwendigkeit, denn man hätte zuwarten und die sieben ausstehenden Spiele im Juli oder August, eventuell in Turnierform, wie es zum Beispiel auch in der Champions-League geplant ist, austragen können. Während die Verantwortlichen alles versucht haben, die Bundesliga-Saison zu retten, wurde im Amateur-Bereich nicht lange gefackelt und quasi über Nacht der gesamte Betrieb eingestellt".

 

Zuversicht in Rohrbach

Nach der Öffnung der Sportplätze hat man im Mühlviertel nicht lange gewartet und am 15. Mai das Training wieder aufgenommen. "Bis jetzt standen zwei wöchentliche Einheiten am Programm, nun machen wir aber eine Pause. Die Spieler haben den Auftrag, in den nächsten Wochen sich selbständig fit zu halten, ehe Anfang Juli der Start der Vorbereitung geplant ist", weiß der Sportchef. "Aufgrund der erfreulichen Entwicklung sieht es ganz danach aus, als sollte die neue Saison im Herbst gestartet werden können. Auch wenn die Regierung noch kein grünes Licht gegeben hat, bin ich zuversichtlich, dass in absehbarer Zeit diesbezüglich eine positive Entscheidung fallen wird und glaube, dass es spätestens im September wieder losgeht".

 

Ein Ex-Profi und ein Heimkehrer

Obwohl das Transferfenster offiziell noch nicht geöffnet wurde, ist es den Rohrbachern gelungen, einen Königstransfer zu tätigen. Mit Manuel Hartl, der in seiner langen Karriere unter anderem in St. Pölten und bei Blau-Weiß Linz aktiv war, wechselt ein Routinier mit Bundesliga-Erfahrung vom WSC Hertha zum UFC. "Das ist eigentlich kurios, denn wenn in Rohrbach ein Ex-Bundesliga-Profi kickt, muss er offensichtlich Hartl heißen. So war vor einigen Jahren auch Stefan Hartl nach dem Ende seine Profi-Karriere bei uns aktiv", so Eisschiel. "Ich wurde informiert, dass Manuel Hartl in Neußerling mit dem Hausbau beschäftigt ist, weshalb ich ihn formlos angerufen habe. Manuel hatte zwar Angebote von höherklassigen Vereinen, hat aber unseren positiven Weg in den letzten Jahren verfolgt, war zudem von unserem Konzept überzeugt und freuen uns, dass er sich für den UFC Rohrbach entschieden hat. Mit diesem Transfer ist es uns gelungen, einen absoluten Führungsspieler zu verpflichten. Hartl, dessen Verterag bis 2022, mit Option auf eine weitere Saison läuft, hat in den ersten Trainings einen exzellenten Eindruck hinterlassen und wird uns noch viel Freude bereiten". Während mit Lukas Gahleitner ein erweiterter Kaderspieler nach Haslach wechselt, kehrt ein Rohrbacher wieder zu seinem Stammverein zurück. "Stefan Plechinger war einst unser Torjäüger, ist aus Studiengründen aber vor rund viereinhalb Jahr nach Graz gewechselt, war zuletzt beim LUV tätig und freuen uns über seine Rückkehr", sagt der Sportchef.

 

Neuer Co-Trainer

Im Mühlviertel ist die Personalplanung noch nicht abgeschlossen. "In den Gesprächen mit den eigenen Spielern haben wir durchwegs positive Signale erhalten, weshalb keine weiteren Abgänge zu erwarten sind. Wir halten jedoch die Augen und Ohren offen und sehen uns nach möglichen Verstärkungen um, demzufolge ist der eine oder andere Transfer nicht auszuschließen", meint Markus Eisschiel und freut sich, dass mit Ex-Kapitän Christian Schuster ein Rohrbacher "Urgestein" ab sofort als Co-Trainer tätig ist. Der bisherige Co-Trainer, Dieter Löffler, schwingt künftig in Kollertschlag das Trainerzepter.

 

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