Union Katsdorf: "Trainieren gut, aber auch wir wissen nicht, wo wir stehen"

Die Union Katsdorf kam gut durch den letzten Herbst, in der Hinrunde der Landesliga Ost als Vierter ins Ziel und war von den Top-Teams nicht allzu weit entfernt. Die Gradascevic-Elf wollte sich auch im Frühjahr von ihrer besten Seite zeigen und eine anständige Rückrunde absolvieren, aufgrund des Abbruches der Saison mussten aber auch die Mühlviertler zurück an den Start.

  

"Es hätte auch andere Optionen gegeben"

"Das Frühjahr war eine Katastrophe und der Abbruch der Saison alternativlos. Meiner Ansicht nach hätte es neben der Annullierung aber auch andere Optionen gegeben. So hätte man die Leistungen honorieren können, wäre zum Beispiel das Mitnehmen der Punkte eine durchaus faire Lösung gewesen", erklärt Sportchef Friedrich Prandstätter. "Vor wenigen Tagen war bei allen Vereinen die Freude groß, als der Start der neuen Saison termingerecht angekündigt wurde. Aufgrund der derzeitigen Entwicklung der Corona-Krise sind aber wieder einige dunkle Wolken zu erkennen. Nichtsdestotrotz bin ich zuversichtlich und glaube an einen planmäßigen Start der Meisterschaft".

Gelungener Testspiel-Auftakt

Nach einer langen Pause wurde auch in Katsdorf zunächst mit zahlreichen Babyelefanten trainiert. "Auch bei uns stand am Beginn das Gruppentraining am Programm und haben jeweils zwei wöchentliche Einheiten absolviert, ehe wir am 30. Juni die Vorbereitung in Angriff genommen haben", so Prandstätter. Die Union hat bereits zwei Testspiele in den Beinen: 4:2 gegen Altenberg und 2:2 gegen Freistadt. In der kommenden Woche treffen die Katsdorfer auf den USV St. Oswald/Freistadt (Dienstag) sowie auf OÖ-Ligist St. Martin/M. (Freitag).

Keine Transfers

Bis auf Rene Haider, der aus beruflichen Gründen kürzer treten muss, stehen dem Vierten der abgebrochenen Saison die "üblichen Verdächtigen" zur Verfügung. "Wir setzen weiterhin auf die eigenen Spieler. Es rücken vier, fünf Talente nach, die sukzessive in die Mannschaft integriert werden sollen. Aus diesem Grund verzichten wir im Sommer auf jegliche Transferaktivitäten und gehen mit dem bewährten Personal in die neue Saison", weiß der Sportchef und freut sich, das Coach Gradascevic, der ausgezeichnete Arbeit leistet, mit den Katsdorfern in die dritte Saison geht.

Solide Saison erwünscht

Da das letzte Meisterschaftsspiel rund acht Monate zurückliegt, kann auch die Union die derzeitige Leistungsstärke nicht einordnen. "Nach der langen Pause ist in der Liga die eine oder andere Überraschung zu erwarten, sowohl positiv, als auch negativ. Wir verfügen über eine kompakte Mannschaft und trainieren gut, aber auch wir wissen derzeit nicht, wo wir stehen", ortet Friedrich Prandstätter ein Fragezeichen. "Das ändert aber nichs daran, dass wir uns wieder einiges zutrauen und eine ähnliche gute Rolle spielen wollen, wie im letzten Jahr. Wenn die Saison einen halbwegs normalen Verlauf nimmt, sollten wir mit dem Abstiegsgespenst keine Bekanntschaft machen müssen. Wir möchten uns im Bereich des Tabellenmittelfeldes bewegen, den Favoriten auf die Fersen treten und für die eine oder andere Überraschung sorgen".

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