USV St. Ulrich – eine spezielle Erfolgsstory

Als der USV St. Ulrich nach 25 Jahren durchgehender Bezirksligazugehörigkeit in der Saison 2016/17 als Meister den Aufstieg in die Landesliga Ost fixierte, konnte man noch nicht ahnen, wohin die Reise geht und wie sich das „Projekt Landesliga“ für den USV entwickelt. Knapp vier Jahre später kann man von einer Erfolgsgeschichte sprechen und die Dambergkicker haben sich zu einem festen Bestandteil erwähnter Spielklasse entwickelt.

 

Herausforderung gemeistert

„Für uns als Verein war die Landesliga in der ersten Saison aufgrund der strukturellen und wirtschaftlichen Anforderungen, kombiniert mit unseren Möglichkeiten, eine sehr hohe Hürde. Zunächst mussten wir viel Lehrgeld zahlen“, berichtet der sportliche Leiter Josef Schmidbauer. „Wir wussten sofort, dass wir nur dann dauerhaft bestehen können, wenn wir uns als Verein anpassen und weiterentwickeln. Unsere Grundidee und unser Plan waren von Anfang an, dass wir den Spagat schaffen müssen zwischen einer gleichmäßigen Entwicklung unserer drei Basissäulen: Nachwuchs, Infrastruktur, Erwachsenenfußball. Zudem dürfen die Investitionen abseits des Rasens nicht zu Lasten der sportlichen Weiterentwicklung gehen. Dass dieses Unterfangen nicht einfach ist und es auch immer wieder Rückschläge geben wird, davon können wahrscheinlich viele Vereine ein Lied singen. Trotzdem haben wir an unsere Idee geglaubt, sind auch durch Rückschläge nicht von unserem Weg abgekommen und das hatte zur Folge, dass wir aktuell so gut wie noch nie dastehen“, ergänzt der Funktionär.

 

Coach zieht erfreuliche Bilanz

Seit Dezember 2018 leitet Mario Pilz als Trainer die sportlichen Geschicke beim Tabellensechsten. Mit der aktuellen Situation ist er sehr zufrieden. „Der Verein und die Mannschaft haben in den vergangenen Jahren eine Entwicklung genommen, die keiner für möglich gehalten hat“, sagt er. „Aktuell sind wir leider zum Nichtstun verurteilt und obwohl meine Spieler einen Trainingsplan bis zum Trainingsstart bekommen haben, bleibt aufgrund des letztjährigen Abbruchs auch heuer wieder die ungewisse Situation, ob und wann gestartet werden kann. Wir gehen jedoch aktuell davon aus, dass wir Mitte Januar mit der Vorbereitung starten. Definitiv werden und müssen wir sehr flexibel und kreativ in der Aufbauzeit sein. Nichtsdestotrotz freuen sich alle, wenn es endlich losgeht“, fügt der Coach an, dem ein aufgrund seiner Größe, Altersstruktur und Qualität ein sehr stimmiger Kader zur Verfügung steht. „Wir haben uns sensationell entwickelt. Vor zwei Jahren waren uns sehr viele Mannschaften in der Liga sportlich weit voraus und wir mussten für jeden Punkt übers Limit gehen. Aktuell sind wir voll konkurrenzfähig und haben in dieser Saison das eine oder andere sportliche Highlight gesetzt. Ich denke da etwa an die Spiele gegen Rohrbach, Admira oder Dietach. Vor einem Jahr hatten wir nach elf Runden elf Tore. Heuer sind wir mit demselben Offensivpersonal bei 24 Toren und diese sind auf viele Schultern aufgeteilt“, berichtet der Übungsleiter stolz.

 

Sinnvolle Investitionen                

Obwohl die Wintertransferperiode in St. Ulrich für gewöhnlich eher unspektakulär abläuft, hat sich trotzdem vieles im Verein getan. Aktuell entsteht am Vereinsgelände ein Fitnessraum, der im Januar fertiggestellt wird und von allen Mannschaften genutzt werden kann. Bereits seit einem Jahr arbeitet der Verein mit dem VEO-System, einem vollautomatischen Kamerasystem. Sowohl im Nachwuchs als auch im Erwachsenenbereich werden Spiele gefilmt und analysiert. Nun hat man sich entschlossen, in diesem Bereich den nächsten Schritt zu setzen. Ab dem Frühjahr wird die Kampfmannschaft und die U15 mit einem Trackingsystem ausgestattet. Somit kann mit noch besseren und aussagekräftigeren Daten gearbeitet werden, um die Spiele noch effizienter zu analysieren und die Akteure weiterzuentwickeln. „Durch diese nachhaltigen Investitionen erhoffen wir uns den nächsten Schritt in eine sportlich erfolgreiche Zukunft“, freut sich Trainer Mario Pilz. In der Rückrunde möchte der USV weiterhin für Furore sorgen und seine sportliche Entwicklung fortsetzen. „Wir schauen von Spiel zu Spiel und hoffen, dass wir wie in der Hinrunde die Aufstiegsaspiranten ärgern können und gegen die Mannschaften, die aktuell hinter uns in der Tabelle stehen, mehr Punkte einfahren“, gibt der Coach die Marschroute für die Rückrunde vor.


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