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„Wir definieren uns nicht über die Ligazugehörigkeit!“ – Naarns Obmann Josef Huber im Interview

Wie Phönix aus der Asche: Zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs in der Landesliga Ost vor rund einem Jahr hatte die DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn den allerletzten Tabellenplatz inne. In krassem Gegensatz dazu steht der hervorragende vierte Rang im aktuellen Zwischenklassement. Der Verein schien in einer relativ kurzen Zeitspanne intuitiv die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen zu haben, damit die Truppe in einem weiteren Schritt regelmäßige Top-Leistungen abrufen konnte. Ligaportal.at sprach mit Obmann Josef Huber.

 

Ligaportal: Wie schätzt ihr im Verein die aktuelle Lage ein? Wird im Frühjahr noch einmal der Ball rollen?

Huber: „Das ist eine Frage, die man momentan nur mit der Glaskugel beantworten kann. Ich hoffe natürlich, dass es schon noch Spiele geben wird. Die Rahmenbedingungen sind aber das Wichtigste. Diese sollten passen. Solange im Amateurbereich keine Zuseher auf dem Platz sein dürfen, macht es nicht viel Sinn. Man sollte es also nicht mit aller Gewalt machen.“

Ligaportal: Nach einem schwierigen Herbst der Vorsaison wart ihr Tabellenletzter. Nur ein Jahr später steht ihr auf dem tollen vierten Zwischenrang. Wie ist diese Leistungssteigerung zu erklären?

Huber: „Das ist Fußball. Wenn man das immer genau wüsste, wären wir wahrscheinlich nicht in der Landesliga Ost, sondern woanders. Wir sind eigentlich auch in die vergangene Saison mit einem guten Gefühl reingegangen. Dann sind aber Dinge eingetreten, die nicht planbar waren. Wir hatten einige Verletzte und gerieten in einen Negativstrudel. Wir hatten damals auch ein junges Trainerteam. Die fehlende Erfahrung war vielleicht auch ein Faktor. Wir sind aus diesem Strudel dann rausgekommen. Im Winter des Vorjahres haben wir an ein paar Rädchen gedreht. Ganz wichtig war da natürlich die Verpflichtung von Trainer Herbert Panholzer und dem einen oder anderen neuen Spieler, um wieder konkurrenzfähig zu werden.“

Ligaportal: In diesem Winter verlor man mit Ermin Homovic und Andreas Bauernberger zwei Akteure. Wie sehr schmerzen die beiden Abgänge?

Huber: „Grundsätzlich schmerzt jeder Abgang. Ermin ist ein junger Stürmer, der zur DSG Union Perg in die Oberösterreich-Liga ging. Wir sind grundsätzlich immer dafür empfänglich, wenn ein Spieler einmal etwas anderes sehen will. Oft kommen sie dann wieder zurück und merken, dass es hier gar nicht so schlecht ist. Das passt schon so. Andreas ging zur ASKÖ Schwertberg. Er war auch neben dem Platz wichtig und hat beispielsweise für den Nachwuchs viel getan.“

Ligaportal: Ist die Landesliga Ost für die DSG Union Naarn die optimale sportliche Umgebung oder wollt ihr in Zukunft auch einmal weiter oben anklopfen?

Huber: „Die Landesliga ist für uns schon optimal. Man wird da entsprechend gefordert. Außerdem ist es so, dass diese Liga zu einem Verein, der familiär und klein strukturiert ist, gut passt. Wenn der Erfolg kommt und die Voraussetzungen gegeben sind, würden wir die Challenge annehmen. Wir haben jetzt auch schon einiges investiert, was das Umfeld anbelangt. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir uns nicht über die Ligazugehörigkeit definieren. Wir haben im Verein so viele Schwerpunkte, die wir setzen: Nachwuchs, gute Struktur, Kameradschaft.“

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