„Aktuell führen wir mit drei Stürmern Gespräche!“ – Katsdorfs Neo-Coach Mario Jaksch im Interview

Nun ist es fix: Die Union Katsdorf, die vor wenigen Wochen verkündete, dass man mit Übungsleiter Samir Gradascevic getrennte Wege geht, hat einen neuen Trainer. Man verpflichtete Mario Jaksch, der zuvor beim OÖ-Ligisten Union Edelweiss mit Headcoach Harald Kondert ein starkes Duo gebildet hatte. Fortan trägt er selbst die volle Verantwortung – und das in der Landesliga Ost. Ligaportal.at sprach mit dem Neo-Trainer.

 

Ligaportal: Wie war es, als der Verein an Sie herangetreten ist? Haben Sie lange überlegen müssen oder war es eine schnelle Entscheidung?

Jaksch: „Ich war sehr gerne bei der Union Edelweiss und in der Oberösterreich-Liga – insgesamt sechs Jahre lang. Von dem her war es eine Überlegung wert, dass ich bleibe. Ich habe aber auf so eine Chance gewartet. Als ich gehört habe, dass Benjamin Tautscher im Sommer aufhört, war das schon noch einmal ein Thema. Dieser ist schwer zu ersetzen. Die Vereinsführung hat mir dann aber zugesagt, dass wir diese Position ambitioniert nachbesetzen wollen. Dann war es für mich klar. Die Landesliga Ost und die Tatsache, dass Katsdorf da vorne dabei ist, sind reizvoll. Mit Edelweiss haben wir im Cup gegen Katsdorf gespielt vor zwei Jahren. Das ist eine disziplinierte Mannschaft, die defensiv gut steht.“

Ligaportal: Gibt es neben Benjamin Tautscher weitere Spieler des aktuellen Kaders, die in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden? Wie wollt ihr den Top-Stürmer konkret ersetzen?

Jaksch: „Ansonsten gibt es keine Abgänge. Ich habe mich gestern schon mit vier Akteuren des Spielerrats getroffen und Gespräche geführt. Bei Simon Priglinger-Simader gibt es noch ein leichtes Fragezeichen aus beruflichen Gründen. Ich habe schon telefoniert mit ihm. Das ist schon ein sehr wichtiger Kreativspieler für das Mittelfeld, der in der Mannschaft ein gutes Standing hat. Ich hoffe, er bleibt. Den Spielern und mir ist es wichtig, dass nach Benjamin Tautscher ein guter Stürmer kommt. Von ihm haben sie in der Vergangenheit gelebt. Wir wollen im Sommer zwei junge oder einen gestandenen Stürmer holen, der ähnlich wie Tautscher schnell und wendig ist. Aktuell ist das nicht so leicht. Ich bin aber gut vernetzt. Wir führen zurzeit mit drei Stürmern Gespräche.“

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Ligaportal: Katsdorf ist für ein 4-2-3-1-System mit schnellem Umschalten bekannt. Wollen Sie das beibehalten oder eine andere Philosophie einbringen?

Jaksch: „Ich möchte der Mannschaft kein System aufdrängen und mich nach ihr richten. Man muss auch schauen, welches System konkret zum Spielermaterial passt. Auch bei der Union Edelweiss haben wir mit einem 4-2-3-1 gespielt. Ich halte das für ein gutes System mit den zwei Sechsern. Dafür brauchst du aber auch einen guten Zehner und zwei schnelle Außenbahnspieler. Ich kann mir auch ein 4-4-2 vorstellen.“

Ligaportal: Wie lernt man als neuer Trainer seine Mannschaft in Zeiten wie diesen kennen? Gibt es Telefonate mit den einzelnen Kaderspielern oder ein Zoom-Meeting mit allen?

Jaksch: „Mit Simon Priglinger-Simader, Kapitän Patrick Baumgartner, Dominik Haslinger und Dominik Fragner habe ich zum Glück schon vier Spieler vorher gekannt. Gestern habe ich weitere drei kennengelernt. Meine Aufgabe beginnt in Wahrheit erst im Sommer. Ich möchte Samir Gradascevic nicht zu viel reinfunken. Außerdem will ich in nächster Zeit Edelweiss noch richtig unterstützen, falls im Frühjahr noch gespielt wird. Davon gehe ich aber Stand jetzt nicht aus.“

 

Fotocredit: Union Katsdorf

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