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Trainerwechsel beim SK St. Magdalena – 28-jähriger Neo-Coach im Interview

Gerold Sturm hatte bereits Ende September nach der Derbyniederlage gegen ADmira Linz sein Amt als Coach des SK St. Magdalena aus der Landesliga Ost zurückgelegt. Als sportlicher Leiter und Sportvorstand kam ihm eine zentrale Rolle zu, wenn es darum ging, eine langfristige Trainerlösung zu finden. Mit Christoph Hiesl steht sein Nachfolger nun fest. Es handelt sich hierbei um einen jungen, aufstrebenden Übungsleiter, der zunächst im LASK-Nachwuchs gekickt hatte, um als Aktiver dann mit der ASKÖ Donau Linz und HAKA Traun Erfahrungen in der Oberösterreich-Liga zu sammeln. Nach seinem Karriereende 2015 aufgrund von anhaltenden Verletzungsproblemen stieg er in das Trainergeschäft ein. Zuletzt bildete er mit Andreas Prammer ein erfolgreiches Duo beim Konkurrenten aus Bad Leonfelden. Ligaportal.at sprach mit dem 28-jährigen Neo-Coach des Urfahraner Traditionsvereins.

 

Ligaportal: Während der Hinserie trennten sich Ihre Wege und jene der SU Bad Leonfelden. Wie ist der Kontakt mit dem SK St. Magdalena entstanden?

Hiesl: „Vor dem Ende der Hinrunde wurde ich vom SK St. Magdalena kontaktiert. Wir haben uns nach der letzten Runde des Herbstes dann zusammengesetzt und eine rasche Einigung erzielt, weil wir schnell gemerkt haben, dass unsere Vorstellungen zusammenpassen. Obwohl ich auch andere Möglichkeiten hatte, musste ich nicht lange überlegen. St. Magdalena ist für mich eine sehr reizvolle Aufgabe. Mir ist aber bewusst, dass die Ausgangssituation schwierig ist.“

Ligaportal: Im Herbst reichte es lediglich zu zehn Punkten aus 13 Spielen. Was stimmt Sie zuversichtlich, dass es mit dem Klassenerhalt klappt?

Hiesl: „Die Qualität der Mannschaft. Ich kenne einige Akteure, weil ich mit ihnen zusammengespielt habe oder deren Trainer war. Der Herbst ist für die Truppe leider sehr unglücklich verlaufen. Mehrere Spieler sind aufgrund von Verletzungen ausgefallen. Ich bin mir aber sicher, dass wir das im Frühjahr gemeinsam packen werden.“

Ligaportal: Wie lautet Ihr Credo als Trainer? Welchen Fußball möchten Sie spielen lassen?

Hiesl: „Das hängt immer von der Mannschaft ab. Ich verfolge einen klaren Plan. Meinen Spielern gebe ich ‚To-Do’s‘ mit. Sie sollen wissen, was ihre Aufgaben sind. Es ist aber nicht so, dass ich da ganz strikt bin. Ich gebe den Spielern also auch gewisse Freiheiten. Insgesamt ist mir das Zwischenmenschliche sehr wichtig. Gerade im Amateurfußball ist das meiner Meinung nach ein entscheidender Faktor, um Erfolg zu haben. Zuletzt hat das sehr gut funktioniert.“

Ligaportal: Wird sich im Winter etwas auf dem Transfermarkt tun?

Hiesl: „Bislang gibt es noch nichts zu vermelden. Ob noch etwas passieren wird, steht in den Sternen. Wenn etwas Passendes dabei ist, kann es sein, dass wir tätig werden. Wir werden aber nichts erzwingen. Die Qualität des aktuellen Kaders ist hoch genug, um die Liga zu halten.“


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