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„Es war uns allen bewusst, dass es mit diesem Kader schwer werden würde!“ – Katsdorfs Trainer Mario Jaksch im Interview

Nach einem beispiellosen Aderlass im vergangenen Sommer war es für den objektiven Beobachter beinahe absehbar, dass es die Union Katsdorf in der aktuellen Saison der Landesliga Ost besonders schwer haben würde. Tatsächlich überwintert die Truppe mit nur sechs Punkten aus 13 Partien auf dem letzten Platz. Bei genauerer Betrachtung der Umstände lassen sich aber gleich mehrere Gründe finden, welche die Hoffnung auf den Klassenerhalt nähren. Ligaportal.at sprach mit dem seit Sommer im Amt befindlichen Coach Mario Jaksch.

 

Ligaportal: Woran lag es, dass ihr im Prinzip zu keinem Zeitpunkt des Herbstes in den Rhythmus gefunden habt?

Jaksch: „Der Kader war dünn. Wir hatten Verletzungspech. Besonders hart traf uns da der Ausfall von Lukas Preining. Als ich vor der Saison gefragt wurde, wessen Ausfall mir am meisten wehtun würde, habe ich genau ihn genannt. Es ist noch unklar, ob er sich das Kreuzband gerissen oder eine Verletzung am Meniskus zugezogen hat. Ende Jänner hat er den OP-Termin. Aufgrund der Corona-Situation ist aber noch unklar, ob dieser tatsächlich bestehen bleibt. Junge Spieler kamen dann vermehrt zum Einsatz. Diese mussten etwas Lehrgeld zahlen. Insgesamt hat man einfach in manchen Partien gemerkt, dass ein paar Spielern die Qualität fehlt.“

Jaksch Katsdorf610

Trainer Mario Jaksch (m.)

 

Ligaportal: Haben Sie während des Herbstes Druck verspürt, was Ihre Position angeht?

Jaksch: „Nein. Es war von Anfang an mit der sportlichen Leitung ausgemacht, dass wir zusammenbleiben, egal was passiert. Auch nach der Niederlagenserie haben sie mir gesagt, dass sie mit mir absteigen, wenn es so weit kommt. Die Vereinsführung hat in meiner Arbeit nicht den Grund für die überschaubare Punkteausbeute gesehen. Es war uns allen bewusst, dass es mit diesem Kader schwer werden würde. Viele Stützen haben uns im Sommer verlassen. Das war nicht so geplant, als ich gekommen bin. Vor meinem Amtsantritt war nur der Abgang von Benjamin Tautscher fix. Dann folgten aber auch noch Simon Priglinger-Simader, Patrick Baumgartner und Manuel Hofer. In Summe hat das schon wehgetan.“

Ligaportal: Wie groß ist der Optimismus, dass ihr den Klassenerhalt schlussendlich doch noch schafft?

Jaksch: „Der Optimismus ist schon da. Ganz wichtig war, dass wir die letzte Partie eindrucksvoll gewonnen haben. Da waren wir dominant. Das stimmt uns positiv, dass wir es schaffen können. Gegner wie Naarn, Schwertberg oder Neuzeug haben wir im Frühjahr zuhause. Es ist uns bewusst, dass wir wohl 20 Punkte brauchen werden. Das ist aber möglich. Wir brauchen dafür noch ein bis zwei neue Leute und es wird wichtig sein, dass es bei Lukas Preining kein Kreuzbandriss ist, sodass er im Frühjahr spielen kann.“

Katsdorf Dutzler

Bringt Spielintelligenz, Leaderqualitäten und technische Klasse mit: Defensivallrounder David Dutzler

 

Ligaportal: Wie sieht es denn mit euren Transferbemühungen aus?

Jaksch: „Fix verpflichtet haben wir schon Stefan Babic vom ASK Kematen aus Niederösterreich. Er hat im Herbst schon ein paar Mal mittrainiert und passt gut zur Mannschaft. Er ist ein Offensivallrounder. Dominik Fragner hat uns verlassen. Er geht zurück nach Gallneukirchen. Niklas Raml, ein junger Torwart, wechselt ebenfalls, was mir wehtut. Somit sind wir auf der Suche nach einem guten, jungen Ersatzkeeper, der auch damit einverstanden ist, dass er die Nummer zwei ist. Eventuell holen wir noch einen Offensivspieler.“

 

Fotocredit: Union Katsdorf


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