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SK St. Magdalena zieht nach rasanter Talfahrt die Reißleine und trennt sich von "Meister"-Trainer

In der 73-jährigen Vereinsgeschichte musste der SK St. Magdalena aus sportlichen Gründen noch nie aus der Landesliga absteigen, lediglich nach dem Ende der Spielgemeinschaft mit Pasching wurde der Traditionsverein vor 15 Jahren vom OÖFV in die 1. Klasse eingegliedert. In der vergangenen Saison war man mit einem Bein schon in der Bezirksliga, nach der Trennung von Coach Mario Jaksch startete der SKM unter der Leitung von Sportchef Gerold Sturm eine tolle Siegesserie und landete nach 19 gesammelten Punkten aus den letzten sieben Partien gerade noch über dem "Strich". Auch in der aktuellen Spielzeit der Landesliga Ost macht man in Urfahr mit dem Abstiegsgespenst unliebsame Bekanntschaft und ist seit dem vergangenen Wochenende in Besitz der "Roten Laterne". Nach der 0:5-Klatsche gegen Aufsteiger Putzleinsdorf zogen die Rot-Schwarzen die Reißleine und trennten sich von Trainer Daniel Wierstorff.

 

In Urfahr leuchtet "Rote Laterne"

In der letzten Saison war Daniel Wierstorff beim SV Lichtenberg tätig, leistete tolle Arbeit, führte den Klub in der 2. Klasse Nord-Mitte zum Meistertitel und in die 1. Klasse. Nicht zuletzt aufgrund dieser überaus erfolgreichen Tätigkeit landete der Übungsleiter im Sommer beim SK St. Magdalena. Unter dem "Meister"-Trainer startete der SK solide in die Saison und erreichte beim SC Marchtrenk und gegen Neuzeug jeweils ein Unentschieden. Dann war jedoch Schluss mit lustig, musste der SKM am Stück sechs Niederlagen einstecken und wurde in der Tabelle bis auf den letzten Platz durchgereicht, weshalb in Urfahr seit dem vergangenen Wochenende die "Rote Laterne" leuchtet. Diese rasante Talfahrt zog Konsequenzen nach sich, endete nach nur wenigen Monaten die Amtszeit von Wierstorff.

Nach solidem Saisonstart schlägt Pendel in die falsche Richtung aus

"Daniel Wierstorff ist ein ausgezeichneter Coach und hat gute Arbeit geleistet, aber wenn die Ergebnisse nicht passen und man Woche für Woche Niederlagen einstecken muss, ist der Trainer bekanntlich das schwächste Glied. Die Vorbereitung ist planmäßig verlaufen, haben im Landescup ansprechende Leistungen abgeliefert und sind mit zwei Unentschieden auch solide in die Saison gestartet. Ab der dritten Runde hat das Pendel leider in die falsche Richtung ausgeschlagen und stehen nun wieder dort, wo wir im Frühjahr waren. Wir mussten darauf reagieren und die Zusammenarbeit mit Wierstorff beenden. Ich möchte aber betonen, dass die Trennung im Guten erfolgt ist", erklärt Sportchef Gerold Sturm, der beim SKM zum bereits fünften Mal das Trainerzepter übernimmt. "Wie im Frühjahr trage ich auch dieses Mal die Verantwortung nur interimistisch und sitze nur so lange auf der Bank, bis bei der Trainersuche weißer Rauch aufsteigt. Dann widme ich mich wieder meinen eigentlichen Aufgaben als Sportlicher Leiter".

Intensive Trainersuche vor "Schicksalsspiel" gegen Blau-Weiß Linz Amateure

Seit Sonntag sieht man sich in Urfahr intensiv nach einem neuen Übungsleiter um. "Wir haben bereits Kontakte geknüpft und mit einem möglichen Kandidaten ein Treffen vereinbart. Auch wenn die Tabellensituation prekär ist, tätigen wir keinen Schnellschuss und nehmen uns die nötige Zeit, um eine perfekte Lösung zu finden - das kann die eine oder andere Woche in Anspruch nehmen. Egal, was in den nächsten Tagen passiert, am kommenden Wochenende werde ich die Verantwortung tragen", spricht der 52-jährige Sportchef das "Schicksalsspiel" am Samstag gegen den ebenfalls noch sieglosen Tabellennachbarn, Blau-Weiß Linz Amateure, an. "In diesem Match geht es um big points, zählt für uns ebenso wie für die Blau-Weißen eigentlich nur ein Sieg".


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