Nach erfolgreichstem Landesliga-Jahr der Vereinsgeschichte, Kaderveränderung in St. Ulrich

Seit 2017 ist der USV St. Ulrich in der Landesliga Ost aktiv und inzwischen fixer Bestandteil in Oberösterreichs zweithöchster Leistungsstufe. Die Traunviertler blicken auf das erfolgreichste Landesliga-Jahr ihr ihrer bald 60-jährigen Vereinsgeschichte zurück. Die Mannen von Trainer Andreas Milot, der vor rund zehn Monaten das Zepter übernommen hatte, holten im Frühjahr 20 Zähler und sammelten im Herbst sogar 22 Punkte. Nach einem siebenten Platz in der vergangenen Saison konnte sich der USV in der aktuellen Spielzeit steigern und beendete die Hinrunde am starken sechsten Rang.

 

Stabil durch den Herbst - seit fünf Spielen ungeschlagen

"Obwohl wir in der Rückrunde 20 Punkte geholt hatten und am Ende am siebenten Platz gelandet waren, mussten wir bis zum Schluss verbissen um den Klassenerhalt kämpfen und dem packenden und überaus intensiven Abstiegskampf Tribut zollen. Deshalb sind wir in der neuen Saison holprig aus den Startblöcken gekommen", spricht der Coach den einen in den ersten beiden Runden ergatterten Punkt an. Danach legte seine Mannschaft den Schalter um und feierte am Stück zwei Siege. In der Folge kam der Tabellensechste stabil durch den Herbst und wusste auch auf der Zielgeraden zu gefallen. Die Kicker aus St. Ulrich blieben in den letzten fünf Spielen ungeschlagen, behielten zum Herbstausklang im Kräftmessen mit OÖ-Liga-Absteiger Donau Linz die Oberhand und verabschiedeten sich mit dem sechsten Saisonsieg in die Winterpause. "Wir wollten im Herbst rund 20 Punkte sammeln und haben die Erwartungen sogar übertroffen, demzufolge groß ist die Freude darüber", so Milot.

Daheim seit 14. Mai 2022 ohne Niederlage - vorne und hinten wenig Tore

In den sieben bisherigen Auswärtsspielen ergatterte die Milot-Elf nur bescheidene fünf Zähler, auf eigener Anlage ist der USV jedoch seit 14. Mai 2022 ungeschlagen und fuhr in den letzten neun Heimspielen stolze 21 Punkte ein. "Dieser große Unterschied ist nicht wirklich zu erklären. Wir wollen auch in der Fremde konstant punkten, doch die Auswärts-Performance ist ausbaufähig. Dafür fühlen wir uns vor heimischer Kulisse pudelwohl, geht am eigenem Platz alles leichter von der Hand", weiß Andreas Milot, der sich in der Hinrunde nur über 17 Treffer freuen konnte - lediglich drei Teams durften weniger oft jubeln. Aber auch nur vier Mannschaften kassierten weniger Gegentore. "Wir verfügen über keinen Torjäger, müssen uns den Gegebenheiten anpassen und das Spielystem danach ausrichten. Meine Spieler agieren überaus diszipliniert und sind in der Defensive sehr stabil", rückt der Übungsleiter die Stärken in den Vordergrund und freut sich, dass nicht weniger als sieben Mal hinten die Null gestanden hat. Lediglich das Match in Rohrbach war ein Ausreißer, als der USV bei der 2:5-Schlappe gegen den Tabellenzweiten chancenlos war.

Trainingslager in der Steiermark - zwei junge Neuerwerbungen

Seit zwei Tagen fließt im Traunviertel der Schweiß wieder in Strömen, nahm der USV am Montag die Vorbereitung in Angriff. Im ersten Testspiel ist am 21. Jänner der FC Aschach/Steyr der Gegner. Die lange und intensive Aufbauzeit beinhaltet auch ein Trainingslager, das von 19. bis 22. Februar in Vorau abgehalten wird. Die Reise in die Steiermark werden mit dem 17-jährigen Offensivspieler, Felix Baumgartner (Losenstein), und den zwei Jahre jüngeren Perspektivspieler, Luca Wimmer, der in der Akademie Ried ausgebildet wurde, auch zwei neue Jung-Kicker antreten.

Vier Abgänge

Vier Akteure sind im neuen Jahr aber nicht mehr dabei. Mit Aleksandar Vasiljevic wechselt der etmäßige "Sechser" zu OÖ-Ligist Dietach. Während Michael Niederhofer nach einem Kreuzbandriss nach Losenstein zurückkehrt, streift Fabian Ritt das Trikot des ASV Haidershofen über. Auch Dominik Hinterbichler, der im Herbst nicht zum Einsatz kam, wechselt nach Niederösterreich und schließt sich dem FC Ertl an. "Damit ist unser Transfer-Programm abgeschlossen. Auch wenn der Abgang von Vasiljevic schmerzt, sehen wir uns nicht um adäquaten Ersatz um, sondern wollen vielmehr die Jungen forcieren bzw. Talente integrieren", ist Andreas Milot mit seinem aktuellen Personal zufrieden und freut sich zudem, dass Konstantin Gradl nach einem Auslandssemester in Italien wieder zur Verfügung steht.

Ruhig und gelassen in die Rückrunde

Obwohl den USV von einem Podestplatz nur zwei Punkte trennen und vom Abstiegsgespenst weit und breit keine Spur ist, ist man im Traunviertel wachsam und hält den Ball flach. "Da uns Aufstiegsambitionen fremd sind, blicken wir der Rückrunde ruhig und gelassen entgegen. Die Saison ist aber noch nicht gelaufen und benötigen zum Klassenerthalt vermutlich noch rund zehn Punkte. Demzufolge geht es im neuen Jahr zunächst darum, gut zu starten und frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen", so Milot. "Wir werden versuchen, uns weiterhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu präsentieren. Die Qualität dazu ist vorhanden, wenngleich wir aufgrund der für uns positiven Tabellensituation den Jungen mehr Einsatzzeiten ermöglichen wollen und die Weiterentwicklung vorantreiben möchten".

 

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