SV Viktoria Marchtrenk: "Werden die Aufstiegsaspiranten genau beobachten"

Der ASKÖ SV Mauky`s Verfliesung Viktoria Marchtrenk war im vergangenen Jahr sehr erfolgreich, holte im Frühjahr 23 Punkte und fuhr im Herbst einen Zähler mehr ein. Nach einem dritten Platz in der letzten Saison sind die Mannen von Trainer Ervin Begic auch in der aktuellen Spielzeit der Landesliga Ost im Spitzenfeld der Tabelle präsent und landeten in der Hinrunde erneut am dritten Rang. "Auch wenn wir in der zweiten Jahreshälfte von einer beisspiellosen Verletzungsserie geplagt wurden, war 2022 ein ordentliches Jahr und sind rundum zufrieden. Trotz der vielen Ausfälle hat die Mannschaft im Herbst eine tadellose Performance abgeliefert, sich eine solide Ausgangsposition für die Rückrunde verschafft und ist im Plansoll", erklärt Sportchef Rene Knogler.

 

Exzellenter Start und erfolgreicher Ausklang

Die Begic-Elf kam exzellent aus den Startblöcken und feierte in den ersten fünf Runden vier Siege. Auch auf der Zielgraden wusse die Viktoria zu gefallen und und holte aus den letzten beiden Partien des Jahres vier Punkte. In den sieben Matches dazwischen lief es aber nicht immer rund, standen zwei Siegen drei Niederlagen gegenüber. "Obwohl wir im Sommer mit Niklas Marincic und Stefan Marcinkovic zwei Langzeitverletzte zu beklagen hatten, sind wir sensationell gestartet. Danach war es etwas holprig, es ist uns aber gelungen, einen echten Hänger zu vermeiden. Die Schwankungen nach dem tollen Start waren zahlreichen weiteren Verletzungen geschuldet", spricht Knogler unter anderem das längere Fehlen von Spielmacher Aaron Sternbauer, Flügelspieler Rafael Karlovits oder Stürmer Moritz Preisinger an. "Aber die Jungen sind in die Bresche gesprungen, haben Verantwortung übernommen und ihre Chance genutzt", hebt der Sportchef die starke Performance von Jan Mühlgrabner, der als Sechser, Achter oder Zehner agieren kann, und Verteidiger Matej Zulj hervor.

"Coach Begic musste fast jede Woche eine andere Startelf nominieren"

Die Marchtrenker fuhren auf eigener Anlage fünf "Dreier" ein und behielten in der Fremde zwei Mal die Oberhand. Obwohl sechs Mannschaften mehr Treffer erzielten und fünf Teams weniger Gegentore kassierten, wissen die Hausruckviertel in der Tabelle nur Herbstmeister Bad Leonfelden und die Kicker aus Rohrbach vor sich. "Wir haben im Sommer einige Talente geholt und die Mannschaft verjüngt. Trotz der massiven Personalprobleme - Coach Begic musste fast jede Woche eine andere Startelf nominieren - sind wir gut durch den Herbst gekommen. Es spricht für die Qualitit unseres Kaders, dass wir die vielen Ausfälle weitgehend kompensieren konnten. Zudem haben die Jungen ihr Talent unter Beweis gestellt", meint Rene Knogler. "Erfreulich war auch, dass wir einige herausragende Spiele abgeliefert haben, wie jenes gegen Donau, in dem wir einen der sieben bisherigen Saisonsiege feiern konnten".

Keine Neuerwerbungen - Trainingslager in Kroatien

Im Bezirk Wels-Land wurde am 13. Jänner das Training wieder aufgenommen. Nach einer 2:7-Klatsche gegen OÖ-Ligist Dietach ist am kommenden Sonntag in der Welser Huber Arena der SC Schwanenstadt der nächste Testspielgegner. Mitte Februar werden in Marchtrenk die Koffer gepackt, denn von 17. bis 22. Februar steht in Rovinj ein Trainingslager auf dem Programm. Die Reise nach Kroatien werden rund 50 Personen, Aktive und Funktionäre, antreten, eine Neuerwerbung wird vermutlich nicht dabei sein. "Wir fahren schon seit vielen Jahren nach Rovinj und haben dort stets exzellente Bedingungen vorgefunden. Ich denke, dass es dieses Mal genauso sein wird und werden in Kroatien am Feinschliff arbeiten", sagt der Sportchef, der das aktuelle Geschehen am Transfermarkt lediglich als interessierter Beobachter verfolgt. "Wir sind nicht auf der Suche nach Verstärkungen und haben nicht vor, Transfers zu tätigen. Nach dem starken letzten Jahr besteht kein Grund, den Kader zu verändern. Zudem sollten - bis auf Marincic - die Verletzten wieder zur Verfügung stehen". Ein Spieler hat die Viktoria verlassen. Der im Sommer von Gaspoltshofen nach Marchtrenk gewechselte Dominik Rangger versucht sein Glück beim SK Schärding und hofft, im Innviertel öfter zum Zug zu kommen.

Keine Aufstiegsambitionen

Die Begic-Elf trennt vom Tabellennachbarn aus Rohrbach nur ein einziger Punkt und auch der Herbstmeister hat lediglich fünf Zähler mehr am Konto. Dennoch halten sich die Marchtrenker Aufstiegsambitionen in Grenzen. "Auch wenn wir noch nie in der OÖ-Liga waren, streben wir den Aufstieg nicht unbedingt an, zumal Oberösterreichs höchste Leistungsstufe eine ganz andere Hausnummer ist. Aber wenn der Aufstieg irgendwann einmal passieren sollte, passiert er eben und werden mit Sicherheit nicht darauf verzichten", so Knogler, der sich aktuell mit der OÖ-Liga aber nicht wirklich beschäftigt, sondern vielmehr die Rückrunde der Landesliga im Kopf hat. "Wir freuen uns über die Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle, zählen uns aber nicht zum Favoritenkreis. Sollten wir wieder komplett sein und weitgehend verletzungsfrei durch das Frühjahr kommen, können wir wieder eine gute Rolle spielen. Wir sehen uns hinter zwei, drei Top-Teams und möchten uns irgendwo zwischen Rang drei und sechs positionieren. Wir freuen uns auf das Frühjahr, werden die Aufstiegsaspiranten genau beobachten und versuchen, sie zu ärgern".

 

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