Aufstiegstraum geplatzt? ASKÖ Donau Linz geht in St. Valentin unter

Vor einer atemberaubenden Kulisse, etwa 1150 hatten sich in der STEYR-Arena eingefunden, ging am heutigen Dienstagabend die erste Relegationspartie zwischen dem ASK St. Valentin und der ASKÖ Donau Linz von der Bühne. Nach einem hochspannenden letzten Spieltag in der Regionalliga Mitte – an dem alle OÖ-Teams den Klassenerhalt fixieren konnten – stand dann endlich fest, dass die Niederösterreicher als Vorletzter in der Relegation in letzter Instanz um den Ligaverbleib kämpfen dürfen. Dort wartete mit der Truppe von Adnan Kaltak ein starker Vizemeister der Landesliga Ost, der aber doch letztlich deutlich seine Grenzen aufgezeigt bekam. Mit 4:0 fertigte der OÖ-Ligist die Kleinmünchner ab und machte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Donau startet gut – Trendwende nach 1:0 

Im Vorfeld war ein recht ausgeglichenes Match erwartet worden, ein klarer Favorit war nicht auszumachen. Die Anfangsviertelstunde gehörte ganz klar den Gästen aus Kleinmünchen, die vorwiegend mit langen Bällen und hohem Tempo versuchten, gleich Zählbares mitzunehmen. In dieser Phase der Partie induzierte die Kaltak-Elf auch gut Druck, agierte bei der letzten Anschlussaktion aber zu unsauber. Entgegen des Spielverlaufs ging dann ein vorerst eher passiver Kontrahent überraschend in Führung: Julian Riedl fand mit einem gewitzten Pass in den Rückraum Daniel Guselbauer, der staubtrocken zum 1:0 einnetzte (18.). Ab diesem Zeitpunkt verfiel eine eigentlich gut auftretende Donauraner Mannschaft in Schockstarre, während St. Valentin umgehend das Zepter an sich riss und den Landeshauptstädtern ihre Grenzen aufzeigte. Kurz vor der Pause folgte dann das elementare 2:0 und der nächste Nackenschlag für die Gäste – Donau-Keeper David Plavac konnte den ersten Versuch von Marco Bühringer entschärfen, blieb beim Nachschuss von Riedl aber machtlos (40.). 

ASK St. Valentin verschafft sich traumhafte Ausgangslage  

Nach der Pause sahen die Zuseher dann ein ähnliches Bild, welches der Donau so gar nicht in die Karten spielte. Nur zwei Minuten gespielt, kam Riedl an der Strafraumgrenze an die Kugel und stellte mit einem Geniestreich auf 3:0. Auch in der Folgephase ließ eine Antwort der Linzer vergeblich auf sich warten, hatte man gar Glück, dass die Niederösterreicher zwischen Minute 50 und 80 trotz einiger guter Chancen nicht weiter erhöhten – vor allem ein an diesem Tag überragender David Plavac im Gästetor hatte daran seinen Anteil. Ein Ass hatten die Hausherren aber dann doch noch im Ärmel: Nur eine Minute auf dem Rasen, assistierte Thomas Fröschl bei einem sauberen Konter für Bühringer, dessen satter Schuss sich als unhaltbar für Plavac erwies (82.). In den Schlussminuten folgte noch fast das 5:0 – Fröschl scheiterte am Donau-Keeper – ehe Jindrich Rosulek per Freistoß ebenso an einem bärenstark-parierenden Elias Bogenreiter im Tor der Gastgeber daran scheiterte, zu verkürzen. In Minute 94 flog dann obendrein auch noch Gäste-Kapitän Aid Vojic wegen unsportlichem Verhalten vom Platz und wird den Kleinmünchnern im Rückspiel am Freitag fehlen. 

Stimme zum Spiel

Gerald Engleder (Trainer ASK St. Valentin):

„Ich glaube, dass Donau uns ein wenig unterschätzt hat. Wir haben uns in die Partie reingetigert und waren ab Minute 15 schon klar überlegen. Darum geht der Sieg in der Höhe auch in Ordnung. Das waren trotzdem aber erst 60/70%, es gibt noch ein Rückspiel und das ist nur die halbe Miete. Im Fußball kann bekanntlich alles passieren.“

Die Besten: 

ASK St. Valentin: Marco Bühringer (ST), Julian Riedl (RM)

ASKÖ Donau Linz: David Plavac (TW)

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