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FC Blau-Weiß Linz Amateure mit enttäuschender Nullnummer

In der Relegation kam es am Mittwochabend zum Kräftemessen zwischen den FC Blau-Weiß Linz Amateuren und der Union Zorn Gestra Bad Hall. Im Duell zwischen dem Drittletzten der Landesliga Ost und dem Vizemeister der Bezirksliga Ost war die zweite Mannschaft des Zweitligisten zu favorisieren. Obwohl die Linzer die Saison mit zwei Siegen beendeten und zudem ein positives Torverhältnis aufweisen, reichte es für die Blau-Weißen nicht zum fixen Klassenerhalt, zumal die Doma-Elf in der "Dreier-Tabelle" mit den punktegleichen Teams, St. Magdalena und Naarn, hinter dem SKM auf Rang zwei landete und somit in die Relegation musste. Ganz anders die Situation in der Kurstadt. Die Union blieb in den letzten elf Meisterschaftsspielen ungeschlagen, feierte dabei nicht weniger als neun Siege und freute sich über den Vizemeistertitel. In einem engen und spannenden Duell warteten die Zuschauer am Westbahn-Platz 90 Minuten lang vergeblich auf Tore, ist nach einem 0:0-Unentschieden im Rückspiel am Samstag für beide Mannschaften alles möglich.

 

Favorit mit wesentlich mehr Ballbesitz - kompakte Kurstädter setzen Nadelstiche

Der heimstarke Landesligist - Blau-Weiß fuhr in der Saison vor heimischer Kulisse acht "Dreier" ein - übernahm von Beginn an die Initiative und verzeichnete wesentlich mehr Ballbesitz. Nach dem Ende der Ära von Coach Gerhard Lindinger waren die die Gäste unter der Leitung von Sportchef Alexander Meier, der am Mittwoch seinen 38. Geburtstag feierte, und Reserve-Trainer Günter Obermeier ausgezeichnet eingestellt. Auch wenn mit LinksverteidigerJulian Miedler und Stürmer Bernhard Reichl zwei Langzeitverletzte nicht zur Verfügung standen, agierten die Kurstädter taktisch überaus geschickt, stützten sich auf eine kompakte Defensive und ließen nicht viel zu. Nach einer halben Stunde wurde die Union zusehends mutiger und setzte ab und an Nadelstiche. Manuel Fellinger hatte die Bad Haller Führung  am Fuß, seinen Schuss vom Strafraumeck entschärfte jedoch BW-Keeper Armin Sarcevic mit einer tollen Parade. Wenig später setzte sich Marcel Wolflehner im Zweikampf gegen eine Verteidiger durch, der Angreifer zog jedoch mit seinem schwächeren linken Fuß ab, weshalb der Schuss zu schwach ausfiel. Trotz deutlicher Feldüberlegenheit kam der Favorit zu keiner klaren Torchance, weshalb es mit 0:0 in die Pause ging.

Bad Haller Aluminiumtreffer - Elfmeteralarm im Gäste-Strafraum

Nach dem Wiederanpfiff des umsichtigen Schiedsrichter Smolinski bekamen die Zuschauer das gleiche Bild zu sehen. Die Heimelf von Coach Ernö Doma führte die feinere Klinge und verzeichnete auch in Durchgang zwei deutlch mehr Ballbesitz, dem Spiel der Linzer fehlten aber auch im zweiten Abschnitt die zündenden Ideen. Da am Strafraum der Gäste zumeist Schluss mit lustig war, versuchten es die Blau-Weißen ab und an aus der Distanz. Auch in den zweiten 45 Minuten war die Union zumeist um eine stabile Defensive bedacht, zwei Mal tauchten die Gäste aber gefährlich vor dem Kasten der Amateure auf. Zunächst landete nach einer Ecke ein Kopfball von Aleksandar Bobar im Außennetz. Wenig später klatschte eine Freistoßflanke von Mirsad Fazlic ans Lattenkreuz. Im Finish, Aufregung am Westbahn-Platz, als Blau-Weiß-Angreifer Fabian Neumayr im Duell mit Bobar im Bad Haller Strafraum zu Fall kam und die Heimischen heftig einen Elfmeter reklamierten. Der Unparteiische wollte jedoch gesehen haben, dass der Verteidiger zunächst den Ball spielte und ließ das Spiel weiterlaufen. Kurz vor Schluss fanden die Linzer einen Machball vor, nach einer Ecke und einem Getümmel konnte Dominik Kornhuber einen gefährlichen Schuss aber blocken. Wenig später ertönte der Schlusspfiff, gehen die Gäste nach einem 0:0-Unentschieden mit leichten Vorteilen ins Rückspiel.

Alexander Meier, Sportlicher Leiter Union Bad Hall:
"In unserer Liga errang Oedt den Meistertitel und haben darum gewusst, wie ein 1b-Team funktioniert. Die Mannschaft ist mit Freude in dieses Spiel gegangen, hat den Matchplan perfekt umgesetzt und ein verdientes Unentschieden erreicht. Auch wenn die Linzer beinahe im gesamten Spiel optisch überlegen waren, hatten wir in Summe die klareren Chancen. Bad Hall wird am Samstag brennen und freuen uns auf das Rückspiel. Es wird nicht einfach, aber wir bauen auf unsere Heimstärke und werden versuchen, die Chance zu nützen. Vielleicht gelingt uns die große Überraschung und können nach 27 langen Jahren wieder in die Landesliga zurückkehren".


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