Landesliga West

Union Mondsee: Herbstmeister verpflichtet "Knipser"

"Wenn man im Vorjahr den dritten Platz belegt hat und zudem die beiden Top-Teams nicht mehr in der Landesliga West sind, kann das Ziel nur lauten, in der Tabelle ganz vorne mitzumischen. Wir konnten dieses Vorhaben bislang realisieren, ist es, sieht man von einem Hänger Mitte der Hinrunde ab, ausgezeichnet gelaufen und konnten am Ende sogar den Herbstmeistertitel feiern", freut sich Christoph Mamoser, Trainer der Union Raiffeisen Mondsee. Der Coach hatte die Mannschaft im Winter 2014 übernommen, als die Union in der Bezirksliga auf Rang zehn stand und in Abstiegsgefahr schwebte. In der Folge zeigte der Pfeil stets nach oben, könnten die Mondseer nach dem Abstieg 2010 im kommenden Sommer wieder OÖ-Liga-Luft schnuppern.

 

Exzellenter Start und tolles Finish

Die Union kam exzellent aus den Startblöcken und feierte in den ersten fünf Runden vier Siege. In den nächsten vier Spielen sprangen aber nur zwei Punkte heraus. Zu diesem Zeitpunkt belegte die Mampser-Elf den vierten Platz und war vom damaligen Tabellenführer aus Andorf durch sieben Punkte getrennt. Doch die Mondseer legten einen beeindruckenden Endspurt hin, konnten in den letzten vier Runden ebenso viele Siege und schließlich den Herbstmeistertitel feiern. "Wir sind ausgezeichnet gestartet und haben ein tolles Finish hingelegt, dazwischen hat kurzzeitig die nötige Konzentration gefehlt und mussten Federn lassen. Es ist in der Hinrunde jedoch ausgezeichnet gelaufen und haben viel richtig gemacht", so Mamoser, der sich über je vier Heim- und Auswärtssiege freuen konnte.

 

Wenig Tore, vorne und hinten

Währende vier Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, stellt der Herbstmeister mit lediglich elf Gegentoren die stärkste Defensive der Liga. "Auch bei uns hat sich im Herbst die alte Fußballweisheit bewahrheitet, wonach man mit einer Offensive Spiele, mit einer starken Defensive Meisterschaften gewinnt. Wir spielen einen gepflegten Fußball, treten dominant auf und kreieren jede Menge Chancen, machen aber zu wenig Tore. Mit der kompakten Defensive konnten wir dieses Manko kompensieren. Zudem ist die Mannschaft topfit und hat einige Spiele spät entschieden", spricht der Erfolgstrainer die Last-Minute-Siege gegen Braunau und Vorchdorf an. "Im Herbst hat nahezu alles gepasst. Die Mannschat ist eine verschworene Einheit, zudem funktioniert der Verein ausgezeichnet, ziehen alle Beteiligten an einem Strang".

 

Neuer "Knipser" - zwei Abgänge

In der noch jungen Winterpause ist die Union Mondsee auf der Suche nach einem Stürmer fündig geworden und brachte am Montag den Transfer von Maximilian Dicker in trockene Tücher. Der 26-jährige Angreifer wechselt vom Salzburger Landesligisten Anthering zur Union, erzielte in der letzten Saison 29 Tore und traf im Herbst 17 Mal ins Schwarze. "Wir waren schon längere Zeit an ihm dran und freuen uns, dass es jetzt mit einer Verpflichtung geklappt hat. Dicker ist ein Knipser, der jene Tore erzielen kann, die wir im Herbst nicht gemacht haben", ist Christoph Mamoser von den Qualitäten des neuen Torjägers, der in seiner Karriere unter anderem auch bei Austria Salzburg aktiv war, überzeugt. Zwei Akteure stehen im neuen Jahr hingegen nicht mehr zur Verfügung. Während Lukas Wechsler vor einem Wechsel zum TSV Frankenmarkt steht, kehrt Patrick Huter aus privaten und beruflichen Gründen wieder nach Tirol zurück.

 

Trainingslager in der Türkei - OÖ-Liga im Visier

Am 21. Januar nimmt der Herbstmeister die Vorbereitung in Angriff. In der intensiven Aufbauzeit steht neben zahlreichen Einheiten und einigen Testspielen auch ein Trainingslager im türkischen Belek auf dem Programm. Die Mondseer absolvierten eine starke Hinrunde, steht die Mamoser-Elf nach neun langen Jahren vor der Rückkehr in die OÖ-Liga. "Wenn man als Erster überwintert, möchte man auch am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben stehen und streben demnach den Meistertitel an", gibt der Coach die Richtung vor. "Ich denke, dass dieses Ziel ein realistisches ist, wenngleich in der ungemein ausgeglichenen Liga uns eine schwierige Rückrunde erwartet. Aber wir haben diesen Weg beschritten und wollen ihn erfolgreich zu Ende gehen".

Günter Schlenkrich 

 

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