Landesliga West

SV Schalchen: "In den letzten eineinhalb Jahren konnten wir uns kontinuierlich steigern"

Nach einem achten Platz im Vorjahr widerlegte der SV HAI Schalchen die alte Fußballweisheit, wonach die zweite Saison nach einem Aufstieg die schwierigere sei. Die Mannen von Trainer Robert Pessentheiner absolvierten in der Landesliga West eine starke Hinrunde und überwintert am ausgezeichneten fünften Rang. "Wir sind ausgezeichnet gestartet und haben den Herbst mit einer Siegesserie beendet, mussten zwischendrin aber einige Niederlagen einstecken. Schon im Frühjahr ist es gut gelaufen, haben dann im Herbst stolze 21 Punkte gesammelt und konnten uns in den letzten eineinhalb Jahren kontinuierlich steigern", ist der Coach rundum zufrieden.

 

Toller Start und starker Endspurt - kompakte Defensive

Die Pessentheiner-Elf kam exzellent aus den Startblöcken und blieb in den ersten sechs Runden ungeschlagen, feierte dabei drei Siege und teilte mit dem Gegner ebenso oft die Punkte. Fortan war Schluss mit lustig, mussten die Schalchener am Stück vier Niederlagen einstecken. Auf der Zielgeraden fanden Kapitän Maximilian Werdecker und Co. wieder in die Spur und beendeten die Hinrunde mit drei Siegen. "Die Pleitenserie hat weh getan, gegen Ostermiething und Sattledt haben wir aber unglücklich verloren. In anderen, engen Spielen hatten wir ab und an das nötige Glück, wie beim Sieg gegen Bad Wimsbach. Grundsätzlich ist es in der Hinrunde, sieht man vom Hänger ab, ausgezeichnet gelaufen", so Pessentheiner, der sich über vier Auswärtssiege freuen konnte - auf eigenem Platz fuhr der SV nur zwei "Dreier" ein. "Daheim ist reichlich Luft nach oben vorhanden, warum das so ist, ist schwer zu erklären. Mit nur einem Heimsieg mehr hätten wir als Dritter überwintern können. In der Fremde hingegen konnten wir uns im Gegensatz zu den letzten Jahren erheblich steigern". Während vier Mannschaft öfter ins Schwarze trafen, kassierten nur drei Teams weniger Gegentore. Vorne haben wir regelmäßig getroffen und hinten nicht allzu viel zugelassen. Wir sind in der Defensive gut organisiert und stützen uns zudem auf ein ausgezeichnetes Kollektiv. Auch wenn uns die Niederlagenserie kurzzeitig zurückgeworfen hat, haben wir viel erreicht und dürfen nicht jammern", meint Robert Pessentheiner.

 

Keine Kaderveränderung - Trainingslager in Kroatien

Andreas Frauenhuber (Neukirchen/Enknach) und Valentin Maier (Pischelsdorf) kehren nach Schalchen zurück, die beiden Heimkehrer werden vermutlich aber in der Reserve kicken. "Aufgrund der tollen Hinrunde besteht kein Grund, den Kader zu verändern und werden im Winter voraussichtlich keine Transfers tätigen. Die  Spieler haben eine gute Entwicklung genommen, zudem funktioniert die Mannschaft  ausgezeichnet", ist der Coach mit seinem Personal überaus zufrieden. Am nächsten Montag wird in Schalchen die Vorbereitung in Angriff genommen und am darauffolgenden Freitag gegen Neukirchen/Enknach das erste Testspiel bestritten. Anfang März schlagen die Kicker ihre Zelte in Kroatien auf und halten in Novigrad ein Trainingslager ab.

 

"Wären zufrieden, sollten wir dort landen, wo wir jetzt stehen"

Der SV Schalchen überwintert im oberen Drittel der Tabelle, im Frühjahr kann es aber sowohl nach oben, als auch nach unten gehen. "Grundsätzlich wären wir zufrieden, sollten wir am Ende dort landen, wo wir jetzt stehen. Da in der ungemein ausgeglichenen Liga jeder jeden schlagen kann, ist viel möglich, der dritte Platz durchaus drinnen. Wichtig ist, dass wir unsere Steigerung fortsetzen und den eroberten fünften Rang behaupten", so Pessentheiner. "Aber die in der Tabelle hinter uns platzierten Mannschaften sitzen uns im Nacken, kann es auch rasch nach unten gehen, demzufolge müssen wir in der Rückrunde auf der Hut sein. Sollte uns jedoch ein ähnlich guter Start wie im Herbst gelingen, können wir uns nach oben orientieren".

 

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Günter Schlenkrich  

 

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