Union Peuerbach peilt nach Aufstieg einstelligen Tabellenplatz an

Nach einer durchwachsenen Herbstsaison glaubten bei der Union Peuerbach nicht mehr viele an einen möglichen Aufstieg in die Landesliga West. Bereits acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hatte die Mannschaft aufzuweisen, doch mit einem sensationellen Frühjahr schaffte man in der Bezirksliga West noch den Sprung auf Platz drei und durfte somit in der Relegation nachsitzen, mit Erfolg.

 

Herausragende Rückrunde

Mit 22 Zählern ging die Union als Dritter in die Winterpause und hatte bereits einen Respektabstand auf die beiden Topteams aus Dorf/Pram und Senftenbach aufgerissen. Zudem hatten die Peuerbacher vier, fünf andere Teams im Nacken, es schaute also bei weitem nicht danach aus, noch vorne heranzukommen. In der Rückrunde startete die Beregszaszi-Elf dann aber den Turbo, feierte in 13 Spielen satte zehn Siege und musste nur dreimal die Punkte teilen, Niederlage gab es in 2019 keine einzige. Mit Markus Mayr fasst der sportliche Leiter noch einmal zusammen: "Im vergangenen Winter haben wir nicht mit einem Aufstieg oder Relegationsplatz gerechnet, denn der Abstand zu den beiden vorderen Plätzen war mit acht Punkten bereits relativ groß. Aufgrund einer sehr starken Rückrunde mit 33 Punkten aus 13 Spielen und keiner einzigen Niederlage konnten wir aber doch noch den Relegationsplatz erreichen und mit einen souveränen Sieg im Heimspiel gegen Braunau bereits den Aufstieg einfahren. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung unserer Mannschaft, unser Trainerteam, Chef-Coach Krisztian Beregszaszi und Co-Trainer Krisztian Pest, leisten hervorragende Arbeit und entwickeln die Mannschaft kontinuierlich weiter. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir zumeist mit bis zu acht Peuerbachern in der Starformation spielen können."

 

Wenig Drehung im Transferkarussell

In Peuerbach setzt man nach der erfolgreichen Vorsaison auf Beständigkeit, hat auf ausgefallene Experimente in der Sommerpause verzichtet und geht mit beinahe dem gleichen Kader in die kommende Spielzeit wie im Aufstiegsjahr. "Die Transferaktivitäten haben wir mit zwei Abgängen und drei Zugängen bereits länger abgeschlossen. Wir haben jetzt eine ähnlich Mannschaft wie im Vorjahr und wollen mit unserem Kader und unseren eigenen Spielern den eingeschlagenen Weg weiter fortsetzen, wir haben vollstes Vertrauen in unser Team und unsere Trainer," so Mayr. Mit David Szücs aus Ungarn, Alexander Schwarzbauer vom SV Alkoven und Samuel Jenner aus Waizenkirchen stehen dem Trainerteam drei neue Akteure zur Verfügung, während mit Istvan Vituska (Ungarn) und Michael Pimmingsdorfer (Taufkirchen/Trattnach) zwei Spieler den Verein verlassen haben.

 

"Wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben"

Seit einigen Wochen schuftet man in Peuerbach für die anstehende Landesliga-Saison. Sportchef Mayr zeigt sich nach dem bisher Gesehenen durchaus optimistisch: "Die Vorbereitung läuft grundsätzlich sehr gut, nach anfangs bewusst sehr intensiven Trainingseinheiten und etwas einfallender Müdigkeit wird aktuell der Fokus auf Taktik und Spritzigkeit gelegt. Die Ergebnisse der ersten Tests waren in Ordnung, wobei in spielerischer Hinsicht noch Luft nach oben ist. Am Sonntag spielen wir im Baunti Cup in der zweiten Runde gegen OÖ-Ligist Grieskirchen, da werden wir versuchen, uns so gut wie möglich zu verkaufen und erstmals so richtig sehen, wo wir stehen. Am 17. August starten wir dann gegen den SK Bad Wimsbach in die neue Saison, das wird ein sehr schweres Spiel zum Auftakt. Unser Ziel ist es, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben und so peilen wir einen einstelligen Tabellenplatz an."

 

Transferliste

Testspielübersicht

 

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