SK Schärding: Herbstmeister verpflichtet drei Spieler

Der SK Waizenauer Schärding blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück und sammelte 2019 insgesamt 53 Punkte. Nach einem dritten Platz in der vergangenen Saison der Landesliga West legten die Mannen von Trainer Bernhard Straif in der aktuellen Spielzeit nach und krönten sich zum Herbstmeister. "Wir sind im Vorjahr knapp am Aufstieg vorbeigeschrammt und wollten in der Tabelle wieder ganz vorne mitmischen. Auch wenn wir in der zweiten Herbsthälfte aufgrund unseres kleinen Kaders mit einem Auf und Ab zu kämpfen hatten, haben wir eine ausgezeichnete Hinrunde absolviert und freuen uns über den Herbstmeistertitel", erklärt Andreas Michl, der seit rund eineinhalb Jahren das Schärdinger Tor hütet und seit wenigen Wochen auch als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt.

 

Perfektem Saisonstart folgte durchwachsene zweite Herbsthälfte

Nach einem makellosen Saisonstart mit sechs Siegen lief es in Schärding in der Folge des Öfteren unrund, musste sich die Straif-Elf in vier Spielen drei Mal geschlagen geben. Binnen Wochenfrist konnten zwei "Dreier" eingefahren werden, ehe sich der Ligaprimus mit einer Heimpleite gegen Gmunden in die Winterpause verabschiedete. "Diese unglückliche Niederlage hat weh getan und haben es verabsäumt, den Vorsprung auszubauen. Nichtsdestotrotz sind wir gut durch den Herbst gekommen und haben die Erwartungen mehr als nur erfüllt", meint der bald 40-jährige Torwart. "Nach einem sensationellen Start ist der kleine Kader an seine Grenzen gestoßen und haben uns schwer getan, Ausfälle zu kompensieren", spricht der frischgebackene Sportchef das Fehlen von Emsel Ljubijankic (Meniskusriss) Christoph Mandl (Kreuzbandriss) und Bence Pilisi (Bänderriss im Sprunggelenk) an. "Aufgrund der Verletzungen hatten wir mit massiven Personalproblemen zu kämpfen und konnten in den Spielen kaum wechseln".

 

Torfabrik der Liga - enorme Auswärtsstärke

Während der Herbstmeister von sieben Auswärtsspielen sechs gewinnen konnte, verzeichnet der SKS eine nur ausgeglichene Heim-Bilanz. "Wir haben daheim drei Mal gewonnen und ebenso oft verloren. Im Frühjahr waren wir ungemein heimstark und hatten auswärts ab und an Probleme, im Herbst war es genau umgekehrt. Diese konträre Bilanz ist nicht wirklich zu erklären", sagt Andreas Michl, der bislang 19 Mal hinter sich greifen musste - gleich sechs Mannschaften kassierten weniger Gegentore. Dafür trafen die Schärdinger nicht weniger als 35 Mal ins Schwarze und avancierten zur Torfabrik der Liga - Florian Spitzer zeichnete für 16 Treffer verantwortlich und führt die Torschützenliste an. "Mit der bärenstarken Offensive konnten wir die zu vielen Gegentore kompensieren. Die Defensivprobleme hatten auch damit zu tun, dass Nicola Vitale nicht immer dabei war und den Linksverteidiger nicht adäquat ersetzen konnten. In Summe war es aber ein toller Herbst und sind auf einem guten Weg", ist Andreas Michl zufrieden.

 

Drei Neuerwerbungen und ein Abgang

Aus beruflichen Gründen steht Stefan Mandl nicht mehr zur Verfügung. Beim Trainingsauftakt wird Coach Straif aber drei neue Kräfte begrüßen können. So schlüpft neben Defensivspieler David Svalina (FC Passau) und Flügelspieler Marko Peric (Gurten) auch der junge Benedikt Großbötzl, der bei Liga-Konkurrent Andorf aktiv war und vielseitig einsetzbar ist, ins SKS-Trikot. "Aufgrund des kleinen Kaders waren wir zum Handeln gezwungen und haben Transfers getätigt. Ich denke, dass wir uns ausgezeichnet verstärkt und mit den Zugängen ein Zeichen gesetzt haben. Damit ist das Transferprogramm aber abgeschlossen", weiß der Sportchef.

 

Trainingslager in der Steiermark - spannender Aufstiegskampf

Nach einer langen, wohlverdienten Winterpause nimmt der Tabellenführer am 20. Januar das Training wieder auf. Am 28. Februar schlagen die Schärdinger ihre Zelte in der Steiermark auf und halten in Lafnitz ein Trainingslager ab. Nach einem überaus erfolgreichen Jahr möchte sich der SKS auch 2020 von seiner besten Seite zeigen und die Tabellenführung ins Ziel bringen. "Mit dem Herbstmeistertitel ist die Erwartungshaltung gestiegen. Mit den Transfers haben wir klar gemacht, im Aufstiegskampf eine entscheiden Rolle spielen zu wollen. Da die Verfolger aus Esternberg, Andorf, Pettenbach und Gmunden uns im Nacken sitzen, erwartet uns ein spannender Fünfkampf. Somit ist in der Rückrunde der Meistertitel ebenso möglich, wie ein Abrutschen auf den fünften Platz", so Michl. "Der Verein ist 1998 aus der OÖ-Liga abgestiegen, deshalb hat nach über zwei Jahrzehnhten eine mögliche Rückkehr in Oberösterreichs Spielklasse seinen Reiz", hätte der Torwart und Sportchef nichts dagegen, im Sommer den Aufstieg feiern zu können.

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich   


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