SV Schalchen: "Alles andere wäre grober Unfug gewesen"

Der SV HAI Schalchen tat sich im letzten Herbst schwer, landete in der Hinrunde der Landesliga West am zehnten Platz und war vom "Strich" nur durch zwei Punkte getrennt. Trotz der Abstiegsgefahr sah man im Innviertel der Rückrunde zuversichtlich entgegen und wollte in der Tabelle nach oben klettern, aufgrund des Abbruches der Saison musste aber auch die Dimitrov-Elf zurück an den Start.

 

 

"Wären gut durch das Frühjahr gekommen"

"Auch wenn wir von der Abstiegszone nicht weit entfernt waren, haben wir nach der Hinrunde die richtigen Schlüsse gezogen und waren fest davon überzeugt, dass wir nicht in Gefahr geraten und gut das Frühjahr gekommen wären", erklärt Obmann Rob van Gils. "Aufgrund der damaligen Situation war der Abbruch und die Annullierung der Saison die einzige Möglichkeit. Die Entscheidung war rechtlich abgesichert und zudem auch fair, alles andere wäre grober Unfug gewesen. Natürlich hat es Gewinner und Verlierer gegeben, die Entscheidungen wurden aber im Rahmen der festgelegten Regularien getroffen. Wir waren von der Qualität unserer Mannschaft überzeugt und haben damals dem Beschluss des ÖFB-Präsidiums entspannt und emotionslos entgegengesehen".

 

"Sinnvolle Maßnahmen sollen durchaus gesetzt werden, dürfen aber nicht weh tun"

Nach der Öffnung der Sportplätze kehrten die Schalchener zögerlich auf den grüner Rasen zurück. "Zunächst haben wir nicht viel getan, sind vor zwei Wochen aber voll in die Vorbereitung gestartet. Am Anfang standen zwei Einheiten am Programm, ab dieser Woche trainieren wir drei Mal", weiß der OIbmann. Im ersten Testspiel messen die Mannen von Coach Ivan Dimitrov am kommenden Samstag die Kräfte mit OÖ-Ligist Friedburg. "Auch wenn die Infektionszahlen wieder steigen, sollten wir umdenken und uns damit abfinden, mit dem Virus leben zu müssen. Sinnvolle Maßnahmen sollen durchaus gesetzt werden, dürfen aber nicht weh tun. Wir müssen vorsichtig sind, ehestmöglich aber auch wieder zurück zur Normalität finden", sagt Rob van Gils.

 

Zwei Neuerwerbungen und zwei Abgänge

Coach Dimitrov stehen mit dem zentralen Mittelfeldspieler Michael Aigner (Gurten) und Defensivspieler Niklas Fuchs (Friedburg) zwei Neuerwerbungen zur Verfügung. Alexander Rafbauer (Weng) und Manuel Gerner sind hingegen nicht mehr dabei. "Manuel hat seit einigen Jahren mit Leistenproblemen zu kämpfen und war in dieser Zeit nie wirklich fit, weshalb er nicht wie gewohnt zum Einsatz gekommen ist. Gerner ist erst 25 Jahre alt, mit der aktuellen Situation aber nicht zufrieden und hängt die Schuhe an den Nagel", begründet der Obmann das Karriereende des Angreifers. "Da die Langzeitverletzten wieder fit sind und wir uns zudem punktuell gut verstärkt haben, sind keine weiteren Transfers geplant".

 

Obere Tabellenhälfte im Visier

Geplant ist in Schalchen jedoch der Sprung in den oberen Tabellenbereich. "Wir sind im letzten Herbst unter den Erwartungen geblieben, waren im Frühjahr vor dem Abbruch aber gut drauf und sind zuversichtlich, eine anständige Saison spielen zu können. Wir verfügen über entsprechendes Potenzial bzw. einen starken Kader und sind deshalb der Ansicht, dass wir in der gefährtlichen Zone nichts zu suchen haben. Aus diesem Grund haben wir nicht vor, mit dem Abstiegsgespenst Bekanntschaft zu machen, orientieren uns vielmehr in der Tabelle nach oben und wollen uns in der oberen Hälfte bewegen", meint van Gils.

 

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