„Wir sind kein Titelfavorit!“ – Pettenbachs Trainer Rainer Kührer im Interview

Die Union Sparkasse Pettenbach gehörte zu den absoluten Überraschungsteams in der Hinrunde der Landesliga West. Sieben Siege aus elf Partien, ein Überwintern auf Tabellenrang drei sowie ein Rückstand von lediglich zwei Zählern auf den Spitzenreiter aus Andorf bei einem Spiel weniger hätte die Konkurrenz der Kührer-Truppe vor Saisonstart nicht zugetraut. Das folgende Gespräch mit Coach Rainer Kührer zeigt, dass man das intern ähnlich sah.

 

Ligaportal: Im Herbst holte man starke 23 Punkte. Was waren die Erfolgsfaktoren? Wo besteht noch Verbesserungsbedarf?

Kührer: „Wir sind mit ganz anderen Erwartungen gestartet. Dieser erfolgreiche Herbst hat uns selber überrascht. Die Mannschaft hat aber einfach sensationell gearbeitet. Sie hat einen tollen Charakter. Das sieht man daran, dass wir viele Rückstände gedreht haben. Die Statistik zeigt: In den ersten Hälften haben wir sieben Tore erzielt, nach Seitenwechsel waren es 20. Zudem waren wir bei Standards extrem stark. Im Gegensatz dazu ist in der Offensive noch Luft nach oben. Die Durchschlagskraft speziell gegen defensiv eingestellte Gegner fehlt noch etwas. Wir tun uns da noch schwer, Lösungen zu finden.“

Ligaportal: Nach Verlustpunkten seid ihr Erster. Ist die Union Pettenbach heuer der Topfavorit auf den Titel?

Kührer: „Nein. Es gibt viele Mannschaften, die vom Kader her über uns zu stellen sind. Zudem hat man schon gehört, dass der eine oder andere Konkurrent im Winter aufrüsten wird.“

Ligaportal: Welche Teams haben Sie denn ganz oben auf dem Zettel?

Kührer: „Meine Topfavoriten sind Andorf, Ostermiething und Schärding. Sie haben eine sehr hohe Qualität im Kader. Bad Wimsbach ist ein Außenseitertipp.“

Ligaportal: Welche Transferaktivitäten sind im Winter geplant?

Kührer: „Wir wollen den Kader etwas verbreitern. Wir sind auch schon in Kontakt mit Spielern. Den Fokus legen wir speziell auf junge Akteure aus der Umgebung. Konkret halten wir nach einem Defensiv- und einem Offensivspieler Ausschau.“

Ligaportal: Welche Zielsetzungen verfolgt der Verein kurz- beziehungsweise mittelfristig? Ist die Oberösterreich-Liga ein Thema?

Kührer: „Das Frühjahr wollen wir so angehen wie den Herbst. Wir denken von Spiel zu Spiel. Damit sind wir gut gefahren. Wir haben im vergangenen Sommer einen neuen Weg eingeschlagen mit einem verstärkten Fokus auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs oder aus der Umgebung. Deren Entwicklung ist ein großes Ziel. Im Kader befinden sich viele Stammspieler. Das war früher hier so nicht der Fall. Den Aufstieg in die Oberösterreich-Liga werden wir nicht als Ziel ausgeben. Es wäre aber eine schöne Sache, wenn wir vielleicht einmal die Sensation schaffen könnten.“

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