Braunau und Ranshofen machen gemeinsame Sache – Die wichtigsten Eckpfeiler der geplanten Spielgemeinschaft

Gespräche zwischen dem FC Braunau, aktuellem Schlusslicht der Landesliga West, und dem WSV-ATSV Ranshofen, dessen Pendant in der Bezirksliga West, wenn man so will, über die Absicht, gemeinsame Sache zu machen, gab es schon länger. Bald kursierten diverse Gerüchte. Dabei interessierte vor allem die Umsetzung und der Zeitpunkt derselben. Ligaportal.at sorgt nun für Klarheit und präsentiert die wichtigsten Eckpfeiler der Spielgemeinschaft.

 

Keine Fusion

Eine Fusion, wie immer wieder zu hören war, streben die beiden Vereine nicht an. Vielmehr handelt es sich um eine Spielgemeinschaft. „Das ist rechtlich ganz etwas anderes“, informiert Braunaus Sektionsleiter Wolfgang Bernbacher. Die Bildung einer Spielgemeinschaft ist zudem im Winter nicht möglich, was direkte Folgen auf den Zeitpunkt der Umsetzung hat. Im Sommer soll es dann so weit sein, sodass die Spielgemeinschaft in der Saison 2021/22 an den Start geht.

 

Ranshofen zieht sich mit sofortiger Wirkung aus Spielbetrieb zurück

Der WSV-ATSV Ranshofen wird in der aktuellen Saison kein Spiel mehr in der Bezirksliga West bestreiten. Sämtliche Partien, also rückwirkend alle bereits absolvierten und alle theoretisch anstehenden, werden mit einem 0:0 gewertet, alle Tore aberkannt.

 

Ranshofens Spieler werden nach Braunau transferiert

„Die Akteure von Ranshofen sind in der Rückrunde bei uns gemeldet. Wir wollen diese quasi als Vorbereitung für die kommende Saison nutzen“, betont Wolfgang Bernbacher. Ob mit dem neuen Spielermaterial die Trendwende gelingt und man noch ernsthaft in den Abstiegskampf eingreifen kann, ist angesichts der mageren Ausbeute von nur einem Zähler ungewiss. „Das oberste Ziel ist nicht der Klassenerhalt. Der Plan ist, eine ordentliche Mannschaft für die Spielgemeinschaft in der Bezirksliga aufzubauen. Gelingt der Klassenerhalt doch, ist das okay. Der Abstieg wäre aber kein Beinbruch“, stellt Wolfgang Bernbacher klar. „Unsere Spieler haben auf jeden Fall das Potential, in der Landesliga mitzuspielen“, sagt indes Ranshofens Präsident Thomas Fellner.

 

Trainerfrage

In Ranshofen gab es erst kurz vor Ende der Hinserie einen Trainerwechsel. Aufgrund des anhaltenden Tiefflugs sah sich Michael Floss gezwungen, sein Amt niederzulegen. Gerald Probst, der zuvor in der 1. Klasse gecoacht hatte, übernahm. Wie künftig seine Rolle genau aussehen wird, ist unklar. Selbiges trifft auf Braunaus Übungsleiter Nikola Neshich zu. „Die Trainerfrage wird Mitte Januar geklärt“, betont Thomas Fellner.

 

Beweggründe

„Gespräche mit Ranshofen gab es schon jahrelang“, informiert Wolfgang Bernbacher. Diese sollen sich im vergangenen Jahr intensiviert haben. „Wir sind mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem wir gemeinsame Sache machen wollen, um sportlich weiterzukommen. In Zeiten wie diesen ist alles schwieriger. Wir wollen in Zukunft komplett auf eigene Spieler setzen und auf Legionäre verzichten. Ein Team mit Akteuren aus der Stadt Braunau ist das oberste Ziel“, ergänzt der Funktionär. Auch Thomas Fellner schlägt in die gleiche Kerbe: „Wir erwarten uns dadurch einen Fußball mit mehr Qualität in der Region und eigenen Leuten. Das Finanzielle war sicher nicht der ausschlaggebende Punkt – so wie in der Zeitung bereits zu lesen war.“

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