Name, Wappen, Trainer: Alles neu bei der SPG Braunau/Ranshofen

Zum Jahreswechsel ließ man in Braunau eine Bombe platzen: Es wurde bekannt, dass der FC Braunau aus der Landesliga West und Bezirksligist WSV-ATSV Ranshofen ab der Saison 2021/22 gemeinsame Sache machen. Ranshofen zog sich schon damals mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb zurück, sämtliche Spieler wurden nach Braunau transferiert. Viele weitere Fragen blieben aber noch offen. Nun wird für mehr Klarheit gesorgt.

 

Formalitäten

Als SPG Braunau/Ranshofen wird man in der kommenden Spielzeit der Landesliga West an den Start gehen. Durch die Bildung einer Spielgemeinschaft stehen nun selbstredend zwei riesige Kader für Kampfmannschaft und Reserve zur Verfügung. „Wir haben je 22 Spieler in den beiden Kadern“, informiert Sektionsleiter Wolfgang Bernbacher. Ein neues Wappen, in dem die Logos beider Vereine in gewisser Art und Weise integriert sein werden, wird in naher Zukunft veröffentlicht.

 

Neuer Trainer aus Deutschland

Marcel Taboga heißt der neue starke Mann an der Seitenlinie. „Marcel spielte einige Jahre in Ranshofen in der Landesliga. Er kennt den Verein. Für ihn ist das eine riesige Herausforderung hier. Er wird aber auch ein großes Potential vorfinden“, weiß Bernbacher. Taboga war zuletzt im Amateurbereich in Deutschland als Coach aktiv. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe wird es fortan für ihn sein, angesichts der prallen Kader den Akteuren genügend Spielzeit zu geben. Angedacht ist daher eine weitere Zusammenarbeit mit der Sportunion St. Peter/Hart aus der 2. Klasse Südwest. „Vielleicht können gewisse Akteure dann dort Spielpraxis sammeln“, sagt der Sektionsleiter. Im Nachwuchs agiert man bereits mit einer SPG Braunau/Ranshofen/St. Peter.

 

Mittelfeldmann kommt aus der Regionalliga

Tom Kreilinger, der in der Vergangenheit mit der Union Gurten Erfahrungen in der Regionalliga sammelte, ist der einzige Neuzugang. Der 23-Jährige hat das Potential, ein Unterschiedsspieler in der Landesliga zu sein – wenn er denn fit ist. Das war zuletzt aufgrund eines Kreuzbandrisses nicht der Fall. Kreilinger war in der Vergangenheit sowohl für den WSV-ATSV Ranshofen als auch für den FC Braunau aktiv. Von zweitgenanntem Verein wechselte er im Winter 2019 nach Gurten. „Ansonsten wird es keine Transfers geben. Die Philosophie ist, dass wir die Meisterschaft mit den Spielern von Braunau und Ranshofen bestreiten. Zudem wollen wir eine gute Nachwuchsarbeit leisten, um die Kader stets aus den eigenen Reihen zu bestücken“, betont Bernbacher, der es als oberstes Ziel für die neue Saison betrachtet, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. „Es ist noch schwer einzuschätzen, aber ich denke, dass wir nicht schlecht drauf sind“, ergänzt er.


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