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ATSV Sattledt: "Die Freude hält sich in Grenzen"

In der ersten coronabedingt abgebrochenen Saison der Landesliga West belegte der ATSV Bamminger Sattledt den siebenten Platz. Im darauffolgenden Jahr reichte es nur zu Rang zehn, und auch an der abgelaufenen Saison kamen die Sattledter als Zehnter ins Ziel. "Wir sind gut gestartet und haben am Beginn der Saison sogar die Tabelle angeführt. Im gesamten Saisonverlauf waren wir zumeist im Tabellenmittelfeld präsent, aufgrund der Niederlagenserie auf der Zielgeraden sind wir letztendlich nur in der unteren Region gelandet. Da unser Kader über erhebliches Potenzial verfügt, hält sich die Freude über das mäßige Abschneiden in Grenzen", erklärt Sektionsleiter Klaus Eder.

 

Trainerwechsel und viele Langzeit-Verletzte

Der ATSV sammelte im Herbst 14 Punkte und fuhr in der Rückrunde 16 Zähler ein. "Wir haben insgesamt nur 30 Punkte ergattert, war unser Konto nur mäßig gefüllt und wären in der anderen Landesliga sogar abgestiegen. Natürlich sind wir mit dem Abschneiden nicht zufrieden, man muss aber auch wissen, dass wir vom Verletzungsteufel ordentlich gebeutelt wurden und etwa in den letzten Spielen bis zu neun Stammkräfte nicht dabei waren", meint der Sektionsleiter, der den Trainerwechsel im Frühjahr - Robert Lenz, der mit seinen Toren den USV St. Oswald in die Bezirksliga schoss, nun aber seine aktive Laufbahn beendet, folgte Ivica Lucic nach - als notwendigen und sinnvollen Schritt erachtet. "Auch wenn die Tabelle nichts davon weiß, können wir intern viele positive Veränderungen erkennen".

Zu viele Gegentore und eklatante Auswärtsschwäche

Zumindest fünf Mannschaften durften weniger Treffer bejubeln - Semih Gölemez zeichnete für zwölf der 43 Sattledter Tore verantwortlich - aber lediglich die drei Absteiger aus Schwanenstadt, Dorf und Braunau/Ranshofen kassierten mehr Gegentore. "Auch in den letzten Jahren hatten wir mit zu vielen Gegentoren zu kämpfen, in der vergangenen Saison war das nicht anders, wenngleich es im Frühjahr einen Tick besser geworden ist. Das ändert aber nichts daran, dass wir viele unnötige Tore erhalten und vor allem nach Standards etliche Tore kassiert haben", so Eder. Während der Tabellenzehnte immerhin sechs Heimsiege feiern konnte, war der ATSV in der Fremde ein gerngesehner Gast und musste in 13 Auswärtsspielen nicht weniger als zehn Niederlagen einstecken. "Die eklatante Auswärtsschwäche ist uns bekannt, können diese aber nicht wirklich begründen bzw. erklären. Denn in der Fremde waren einige gute Spiele dabei, wie zum Beispiel jenes in Esternberg, haben uns jedoch einige Tore selbst gemacht und uns um den Lohn gebracht", weiß Klaus Eder. 

Bislang eine talentierte Neuerwerbung und drei Abgänge

Während Adem Acuma und Okan Elgit gemeinsam zu Regionalliga-Absteiger FC Wels wechseln, kehrt Franz Karlsberger nach einem kurzen Gastspiel aus privaten Gründen wieder nach Eberstalzell zurück. Beim Trainingsauftakt, am kommenden Montag, wird Coach Lenz mit dem 17-jährigen Elias Zaki (St. Marienkirchen/Wallern 1b) zumindest eine Neuerwerbung begrüßen können. "Dabei wird es mit Sicherheit nicht bleiben. Wir führen mit möglichen Verstärkungen Gespräche und basteln an Transfers, bislang ist aber nur die Verpflichtung des talentierten Zaki in trockenen Tüchern. Drei Spieler haben uns verlassen und rechnen aus heutiger Sicht mit keinen weiteren Abgängen", erklärt der Sektionsleiter den aktuellen Transferstand.

Sorgenfreie Saison erwünscht

Im ersten Testspiel trifft die Lenz-Elf am 8. Juli in Dietach auf den OÖ-Liga-Aufsteiger. In der neuen Saison möchten sich die Kicker aus Sattledt von der unteren Tabellenregion entfernen und einige Plätze nach oben klettern. "Wir müssen das Ende der Transferzeit abwarten, darum ist es für eine klare Zielsetzung noch zu früh. Feststeht jedoch, dass die Konkurrenten ordentlich aufrüsten und ein spannender Aufstiegskampf zu erwarten ist", so Eder. "Für eine Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle wird es vermutlich nicht reichen, wollen aber dem einen oder anderen Top-Klub auf die Zehen treten. Ich denke, dass ein Platz im sicheren Mittelfeld ein realistisches Ziel ist, wollen eine weitgehend sorgenfrei Saison spielen und mit dem Abstiegsgespenst keine Bekanntschaft machen".

 

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