SK Schärding mit einer Neuerwerbung und fünf Abgängen

Seit geraumer Zeit ist der SK Waizenauer Schärding stets im Spitzenfeld der Landesliga West präsent und belegte in den vergangenen vier Jahren jeweils einen Top-Drei-Platz. Auch 2022 waren die Mannen von Trainer Bernhard Straif, der seit dreieinhalb Jahren die Verantwortung trägt, ausgezeichnet unterwegs, beendeten die Hinrunde am vierten Rang, überwintern zudem im Transdanubia Landescup und erreichten erstmals in der Vereinsgeschichte in diesem Pokalbewerb das Viertelfinale. "Sieht man vom missglückten Saisonstart ab, sind wir ausgezeichnet durch den Herbst gekommen und wie in den letzten Jahren wieder vorne dabei. Zudem tanzen wir im neuen Jahr auf zwei Hochzeiten und richten unseren Fokus vor allem auf den Landescup", erklärt Sportchef Andreas Michl, der gemeinsam mit Coach Straif seit Jahren hervorragende Arbeit leistet.

 

Trotz Fehlstart mit beachtlicher Hinrunde

Die Innviertler blieben in den Startblöcken hängen und mussten sich in den ersten beiden Runden (gegen Gschwandt und in Pettenbach) jeweils geschlagen geben. In den zwölf übrigen Spielen feierte der SKS sieben Siege und zog nur bei Herbstmeister Bad Schallerbach den Kürzeren. Auch auf der Zielgeraden wusste die Straif-Elf zu gefallen, blieb in den letzten vier Partien ungeschlagen und sammelte zum Herbstausklang acht Punkte. "Wir sind mit dem Abschneiden in Summe zufrieden, leider hat uns der holprige Start jene Punkte gekostet, die uns zu einer Präsenz ganz vorne in der Tabelle fehlen. Wir haben im Sommer sechs Spieler geholt, hat es eine Zeitlang gedauert, die Neuerwerbungen zu integrieren. Zudem hat mit Mijo Miletic eine Neuerwerbung von Regionalligist Gurten bereits im dritten Match einen Kreuzbandriss erlitten. Auch das Derby-Remis im letzten Spiel des Jahres war bitter, als wir in Esternberg eine Führung aus der Hand gegeben haben", so Michl. "Dafür war neben den Erfolgen im Landescup der Sieg gegen Andorf ein absolutes Highlight, denn gegen die Pramtaler konnten wir erstmals seit sieben Jahren wieder einen Dreier einfahren".

10 Bares-Tore - kompakte Defensive

Der Tabellenvierte behielt in der Fremde drei Mal die Oberhand und konnte von den sechs bisherigen Heimspielen vier gewinnen. "Leider mussten wir zum Saisonauftakt ausgerechnet gegen Aufsteiger Gschwandt die bislang einzige Heimniederlage einstecken", weiß der Sportchef, der ansonsten mit der Performance des Teams zufrieden ist. Während drei Teams weniger Gegentore kassierten, erzielte lediglich der Herbstmeister mehr Treffer. Der im letzten Sommer vom niederösterreichischen Statzendorf ins Innviertel gewechselte 24-jährige Tscheche, Daniel Bares, zeichnete für zehn der 30 SKS-Tore verantwortlich. "Bares hat sich als die erhoffte Verstärkung erwiesen und sind froh, dass wir den Tschechen, trotz zahlreichen Angeboten, im Winter halten können", zollt Andreas Michl dem Legionär ein Extralob. "Auch hinten hat es ausgezeichnet funktioniert und haben über weite Strecken die beste Defensive gestellt".

Junge Neuerwerbung aus Marchtrenk - fünf Abgänge

Da im Sommer nahezu durchtrainiert wurde, nimmt man in Schärding die aktuelle Vorbereitung erst am 23. Jänner in Angriff. Beim Trainingsauftakt wird Coach Straif einen veränderten Kader antreffen und mit dem 20-jährigen Defensivspieler, Dominik Rangger, der bei Viktoria Marchtrenk tätig war und als "Sechser" oder rechter Verteidiger eingesetzt werden kann, auch einen neuen Akteur begrüßen können. Der Neuerwerbung stehen jedoch nicht weniger als fünf Abgänge gegenüber. Neben Marko Peric, der zu OÖ-Ligist Friedburg wechselt, verlassen auch Anas Yassim (Schalchen), Samed Yilmaz (Taufkirchen/Pram) und Michael Fichtinger (St. Marienkirchen/Schärding) den SKS. Mit Fabian Glechner, der im Herbst ausschließlich im 1b-Team zum Einsatz gekommen war und zu Bezirksligist Hohenzell wechselt, steht ein weiterer Kicker nicht mehr zur Verfügung. "Wir verfügen über einen sehr großen Kader und können demzufolge die Abgänge verkraften. Der Wechsel von Peric nach Friedberg tut jedoch sehr weh. Damit ist unser Transferprogramm eigentlich abgeschlossen, ein zweiter Zugang ist aber noch möglich", so Michl.

Fokus wird auf Landescup gerichtet

Nach Erfolgen in Oepping, in Putzleinsdorf und gegen Union Peuerbach stehen die Innviertler erstmals in der Vereinsgeschichte im Viertelfinale des Landescups und empfangen dort im April OÖ-Ligist Wallern. "In einem Spiel ist bekanntlich alles möglich. Sollte uns gegen Wallern eine Überraschung gelingen, würden wir im Halbfinale erneut Heimrecht genießen. Deshalb richten wir im neuen Jahr unseren Fokus auf den Landescup", liebäugelt der Sportchef insgeheim mit dem Überstehen der einen oder anderen Cup-Runde. "Aber auch in der Meisterschaft wollen wir uns von der besten Seite zeigen. Da Herbstmeister Bad Schallerbach aufgrund der enormen Kader-Qualität sich den Titel vermutlich nicht nehmen lässt, und auch die Kicker aus Grieskirchen hoch einzuschätzen sind, wird es für einen Platz ganz vorne vermutlich nicht reichen. Wir setzen aber alles daran, um am Ende der Saison, wie in den letzten Jahren, wieder auf einem Top-Drei-Platz zu landen. Und vielleicht gelingt es uns, den Tabellennachbarn und Angstgegner aus Andorf noch einmal zu schlagen".


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