Vor den Augen des neuen Trainers feiert ATSV Sattledt 4:3-Derbysieg

Union Pettenbach
ATSV Sattledt

Die Union Sparkasse Pettenbach empfing am Freitagabend in der Landesliga West den ATSV Bamminger Sattledt. Die Mannschaften gingen unter verschiedenen Vorzeichen ins Derby. Während die Kührer-Elf in den letzten fünf Runden 13 Punkte sammelte, konnte der ATSV im gleichen Zeitraum keinen "Dreier" einfahren, zudem trennte man sich in Sattledt vor wenigen Tagen von Coach Philipp Eder. Vor den Augen von Neo-Trainer Andreas Luksch, der im Frühjahr den SV Pichl in der Bezirksliga zum Klassenerhalt geführt hatte und am Montag die Verantwortung übernehmen wird, fanden Kapitän Thomas Gasperlmair und Co. in der Robex Arena wieder in die Spur und feierten einen 4:3-Sieg. Die Pettenbacher hingegen mussten nach einem tollen Lauf die erste Heimniederlage einstecken.


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Gäste mit Blitzstart - Pettenbacher Doppelschlag kurz vor der Pause

Rund 500 Besucher bekamen fulimante Gäste und bereits in der Anfangsphase drei wunderschöne Tore zusehen. Nach nur fünf Minuten stellte Okan Ekmekci mit einem tollen Fallrückzieher auf 0:1. Wenig später umkurvte Marko Miljak nach einer Hereingabe von rechts Union-Schlussmann Tobias Zeitlinger und schob die Kugel ins lange Eck. Nach einer Viertelstunde war der Angreifer, der im Sommer von OÖ-Ligist Wallern an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt war, erneut erfolgreich, als Miljak nach einem Stanglpass das Leder mit der Ferse ins lange Eck beförderte. Der ATSV hatte die Weichen früh auf Sieg gestellt, nach rund 25 Minuten war es mit der Sattledter Herrlichkeit aber vorbei. Die Hausherren wurden immmer stärker, übernahmen das Kommando und waren kurz vor der Pause zurück im Spiel. Nach einigen vergebenen Chancen verkürzte Dejan Erak in Minute 40, nachdem die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone gebracht hatten, auf 1:3. Praktisch mit dem Pausenpfiff von Schiedrichter Hintersonnleitner brandete in der Arena abermals Jubel auf, als Sattledts Fabian Zehetner nach einem Schuss von Pascal Waldl beim Klärungsversuch den Ball zum 2:3-Halbzeitstand ins eigene Tor lenkte. 

Sattledter Joker stechen - erneuter Union-Anschlusstreffer fällt zu spät

Nach Wiederbeginn legte die Kührer-Elf sofort den Vorwärtsgang ein und drängte auf den Ausgleich. Obwohl Kapitän Gasperlmair, der im Gegensatz zu den bisherigen Spielen nicht an vorderst Front, sondern als "Sechser" agierte, sich kurz vor der Pause verletzte und ausgewechselt werden musste, kämpften die Sattledter beherzt, verdeidigten gut und behaupteten die knappe Führung. Mit der Einwechslung von Bernd Schörghuber sowie Sohn Lorenz Esterer bewies ATSV-Sportchef Günther Esterer, der in diesem Match auch an der Seitenlinie die Verantwortung trug, ein glückliches Händchen. Nachdem die Hausherren einige Chancen verjuxt hatten, stachen am Beginn der Schlussviertelstunde die Sattledter Joker. Schörghuber brachte den Ball zur Mitte und Esterer stellte auf 2:4. Auch nach dem vierten Gegentor bewies die Union tolle Moral und wurde dafür in der Schlussminute blohnt, als Erak erneut ins Schwarze traf. Der Anschlusstreffer fiel jedoch zu spät, den kurz danach ertönte der Schlusspfiff, feierte der ATSV Sattledt einen 4:3-Derbysieg.

Günther Esterer, Sportchef ATSV Sattledt:
"Aufgrund der fulminanten Anfangsphase war der Sieg verdient, mussten um den Dreier aber bis zum Schluss bangen. Nach einer Durstsrecke haben wir wieder in die Spur gefunden und sind überzeugt, mit der Verpflichtung von Andreas Luksch eine gute Wahl getroffen zu haben".

 

Die Besten:  Marko Miljak und Okan Ekmekci (beide Sattledt)

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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