Vorne dran: Bad Wimsbach springt nach Sieg gegen Gmunden auf zweiten Platz

Am Freitagabend eröffneten der SK Bad Wimsbach 1933 und der SV Gmundner Milch die zehnte Runde der Landesliga West. Die Gastgeber verpassten in der vergangenen Woche um ein Haar die Tabellenführung, als man in einer nervenaufreibenden Partie gegen Schalchen nach 0:1 Führung doch noch verlor. Die Traunseestädter holten gegen Trainer Chokchev’s alten Verein Schwanenstadt einen knappen 2:1 Sieg und sind wieder weiter in die Mitte des Klassements gerückt. In diesem Kräftemessen hatten die Hausherren aber die Oberhand, weshalb diese auch einen soliden Heimerfolg feiern konnten.

 

Hausherren mit der Oberhand

Die Mannen aus dem Kurort machten ihren Gästen ab der ersten Minute enormen Druck, und kamen durch einen Volley von Florian Schöfbenker nach nicht einmal zehn Minuten früh zu einer guten Chance. Nach gut zwanzig Minuten näherte man sich das erste Mal durch einen Standard an, der Kopfball von Stefan Weiss war aber noch kein Problem für Nicolas Spiessberger. Eine Viertelstunde später wurde es dann aber problematisch, weil Nikolaus Kronberger keine Gnade mehr mit dem Gmundner Schlussmann walten ließ: Kristian Karabet schlug einen Corner von der rechten Seite in die Box des SVG, dort kam Kronberger völlig frei zum Kopfball und nickte zur Führung ein. Der SK regierte weiter über das Spiel und sorgte immer wieder für Gefahr. Kurz vor der Halbzeit war man dann ganz knapp am 2:0 dran, als ein Schlenzer von Jakob Stockinger gegen den Pfosten des Spiessberger-Kasten prallte.

 

Noch eins nachgelegt

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Heimischen nicht locker und kamen durch Schöfbenker und Ardit Saliji schnell zu sehr guten Chancen, die man jedoch nicht in zählbares ummünzen konnte. Auch die Gäste zeigten in Hälfte zwei mehr in der Offensive, beispielsweise ein gefährlicher Schuss von Stürmer Radek Gulajev. Das gute Spiel aus der ersten Hälfte entwickelte sich im zweiten Durchgang zu einem noch besseren und temporeicheren Kräftemessen. Schließlich sorgte Saliji mit dem zweiten Treffer für den Gastgeber in Minute 72 für klarere Verhältnisse. Karabet ließ einige Gegner stehen und bediente seinen Kollegen mit einem perfekten Pass in die Tiefe, das Tor war für die Nummer zehn der Hausherren anschließend nur mehr Formsache. Gmunden war daraufhin bemüht um den Anschluss und riskierte mehr nach vorne, wodurch sich immer wieder Kontermöglichkeiten für die 1933er auftaten. Nachdem ein Schuss von Gulajev in der Schlussphase noch an die Querlatte ging, war das Spiel aber vorbei, und Bad Wimsbach feierte einen soliden 2:0 Sieg.

 

Thomas Plasser, Trainer SK Bad Wimsbach:

„Es war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir waren ab der ersten Minute dominant und kamen zu guten Chancen. Gmunden hatte in der ersten Hälfte eigentlich nur eine Chance. Das 1:0 zur Pause war auf jeden Fall verdient, wenn nicht sogar ein bisschen zu wenig. Es war dann ein wirklich gutes Landesliga-Spiel, in dem wir doch einige Chancen ausgelassen haben. Mit dem 2:0 haben wir das Spiel eigentlich entschieden. Wir haben auch nach dem zweiten Tor noch einige gute Chancen gehabt, vor allem durch Konter. Von dem her ist das Spiel am Ende verdient 2:0 für uns ausgegangen. Es war wirklich ein sehr guter Auftritt von uns.“

 

Die Besten:

SK Bad Wimsbach: Pauschallob

SV Gmundner Milch: Radek Gulajev (ST)


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