Spieltags-Analyse Runde 4


von Philipp Eitzinger


Das Oberste zuerst: Die LASK-Amateure haben auch ihr viertes Spiel gewonnen. Die Schützlinge von Trainer Lindenberger ließen auch gegen Traun keine Punkte liegen und führen nach vier Spielen die Tabellen mit dem Punktmaximum an. Dass sich die Linzer auch weiterhin als „Dark Horse“ im Titelkampf präsentieren können, scheint nicht einmal unwahrscheinlich – immerhin wartet nächstes Wochenende mit Weißkirchen eines der Teams, in noch keinen Sieg für sich verbuchen konnten. Denn schließlich ist die Bohensky-Elf trotz des respektablen Unentschiedens in Altheim Vorletzter. Doch genau das sollte die Chance der Weißkirchner sein: Gegen den Tabellenführer sollten sie nichts zu verlieren haben. So gesehen die besten Voraussetzungen für eine Überraschung.

Eine Überraschung, für die die Konkurrenz sicher dankbar wäre. Allen voran natürlich Blau-Weiß Linz: Der Motor des Absteigers stottert weiterhin, gegen Sattledt waren die Linzer klar unterlegen und verloren folgerichtig. Nun sind es schon sieben Punkte, die ihnen ausgerechnet auf die Schwarz-Weiße Konkurrenz aus der eigenen Stadt fehlt! Ein Stich ins Herz eines jeden echten Vöestlers. Wie auch die Tatsache, dass selbst innerhalb von Linz Blau-Weiß nur die dritte Geige spielt, auch hinter Donau zurückliegt. Die Kleinmünchner konnten dank einer Energieleistung und zweier ganz später Tore eine sicher scheinende Niederlage gegen Bad Schallerbach noch in einen Sieg umwandeln und stehen nun ebenfalls vor Blau-Weiß. Die Schallerbacher, immerhin als seriöser Mitfavorit auf den Meistertitel gestartet, müssen sich nach drei Niederlagen aus vier Spielen wohl ein neues Saisonziel suchen.

Neben Sattledt, die eben Blau-Weiß bezwingen konnten, zeigte sich auch Micheldorf von der bitteren Niederlage letzte Woche erholt (Sattledt verlor 0:5 in Vöcklamarkt, Micheldorf 1:2 bei Blau-Weiß) – die früh dezimierten Braunauer konnten der starken Kabashi-Elf nichts entgegesetzten, verloren 0:3 und sind nun auf dem Platz angekommen, den keiner haben will. Die Innviertler müssen nun mit der Roten Laterne im Besitz gegen Sattledt ran, da kann man auch keine drei Punkte einplanen. Micheldorf, mit Sattledt nun erster Verfolger der LASK-Amateure, muss nach Mondsee. Der Aufsteiger tritt nach der torlosen Punkteteilung in Rohrbach weiterhin auf der Stelle.

Wirklich glücklich war auch das andere Team aus dem Bezirk Vöcklabruck mit einem Remis im Mühlviertel nicht. Nein, Vöcklamarkt hatte das Spiel in Perg sicher im Griff, zwei Tore Vorsprung bringt eine Spitzenmannschaft normalerweise über die Zeit. Doch sehr zum Ärger der Vöcklamarkter Verantwortlichen verschluderte man den komfortablen Vorsprung noch, ließ die Perger zu einem 3:3 kommen. Für die war das somit das zweite Spiel in Folge, dass sie nicht verlieren.

Und mit Perg in Gedanken blicken wir noch einmal zurück, nämlich auf den 25. Mai diesen Jahres. Was da war, werden Sie sich fragen? Nun, an diesem Tag gewann Perg am fünftletzten Spieltag der letzten Regionalliga-Saison bei Blau-Weiß Linz. Mit diesem Sieg im Donaupark schöpften die Perger noch einmal letzte (wenn auch vergebliche) Hoffnung, viel mehr aber rissen sie die Linzer damit endgültig in die Abstiegsregion, aus welcher sich diese nicht mehr befreien konnten. Dazu war dies der erste Sieg von Heli Köglberger auf der Bank von Perg. Warum ich diese Spiel hier erwähne? Nun, am kommenden Wochenende kommt es zur Neuauflage dieser Partie!

Wie diese, und auch alle anderen Partien des nächsten Wochenendes verlaufen, erfahren Sie natürlich hier!

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