OÖ-Liga

Medizin: Das Sprunggelenk


von Dr. Thomas Sinnißbichler

Teil V: Das Sprunggelenk

Fußball ist eine Zweikampfsportart, die für den Zuschauer umso schöner anzuschauen ist, je höher technische und taktische Fähigkeiten der Akteure ausgebildet sind. Leider müssen diese Fähigkeiten erst über lange Trainingsjahre erlernt werden und das hat natürlich auch so manchen übereifrig geführten Zweikampf zur Folge. Schnell ist man dann zu weit am Mitspieler und hat den gegnerischen Knöchel gleich miterwischt. Das Sprunggelenk schwillt an und dann ist guter Rat teuer!

Am Fußballplatz ist immer noch das alte "PECH Schema" zielführend. PECH = Pause - Eis - Kompression - Hochlagern! Diese einfache Maßnahme kann das Anschwellen des Sprunggelenkes verhindern und so eine nachfolgende Therapie erleichtern. Klar ist aber, dass jede Verletzung von einem kompetenten Arzt gesehen werden soll, der eine weiterführende Diagnostik in Gang setzen kann. Eine Röntgenaufnahme in 2 Ebenen zum Ausschluss einer Fraktur und bei anhaltenden Beschwerden ein CT oder noch besser ein MRT wegen eventuell vorhandener Knorpel- oder Bandschädigungen kommen da in Betracht.

Vorbeugen ist besser als Bohren, also gut aufgewärmt ins Training und in den Wettkampf gehen kann schon Verletzungen vermeiden helfen! Bei 39°C Körpertemperatur funktionieren alle enzymatischen Vorgänge am schnellsten!

 


 

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