Analyse DSG Union Perg



Herr Berlesreiter, was waren aus ihrer Sicht die Gründe für den Abstieg?
Das Potential für den Klassenerhalt wäre wohl da gewesen, aber vor allem individuelle Fehler, die uns immer wieder in Rückstand gebracht haben, waren letztlich ausschlaggebend. Dadurch haben wir zum Teil auch unglücklich verloren.

Im Frühjahr ging es gegen Ende klar bergauf…
Wir haben eigentlich immer ganz gut gespielt, waren nur gegen Weißkirchen und Schallerbach wirklich schwach. Wir haben anständige Leistungen gebracht, sind aber immer wieder unglücklich, durch Einzelfehler, in Rückstand geraten. Aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt, auch nach den sieben Niederlagen zu Beginn der Rückrunde.

Im welchem Zustand haben Sie die Mannschaft im Winter übernommen?
Es sind sieben Spieler gegangen, sieben neue gekommen – dass man da ein neues Team formt, das dauert einfach seine Zeit. Aber Heli Köglberger hat gute Vorarbeit geleistet, das muss man schon sagen.

Was war die Zielsetzung, als Sie im Winter kamen?
Wir wollten natürlich noch versuchen, die Klasse zu halten. Das ist uns jetzt leider nicht gelungen. Wir haben aber immer die Rückendeckung gehabt, auch für den Fall des Misserfolgs. Mit dem Abstieg bricht für den Verein keine Welt zusammen.

Wie geht es jetzt in Perg weiter?
Es gilt jetzt, vor allem mit jungen Eigenbauspielern, einen neuen Stamm finden. Die Verantwortlichen, die jetzt am Werk sind, zerreißen sich wirklich für den Verein, haben auch schon neue Sponsoren finden können. Es werden neue Strukturen gebildet, auf die man aufbauen wird können.

Wie sehen Sie die Chancen von Perg in der Landesliga?
Der freie Fall der letzten Jahre soll natürlich gestoppt werden. Ich bin guter Dinge, dass wir einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen können – sonst wäre ich ein schlechter Trainer. Wenn es gut läuft, ist vielleicht sogar ein Platz unter den ersten fünf möglich. Aber auf den Aufstieg brauchen wir nicht spekulieren – nicht nur wegen Vorwärts Steyr, da rüsten auch andere auf.

Herr Berlesreiter, danke für das Gespräch!

Bisherige Abgänge: Liridon Abdullahu (Micheldorf), Murat Kaba (Vorderweißenbach)
Bisherige Zugänge: Szabolcs Szegletes (ASKÖ Mauthausen) Patrick Klammer (Union Pabneukirchen), Andreas Reisinger (ASKÖ Perg)

ooeliga.at-Statistik
Saisonplatzierung:
13
Punkte: 21
Bilanz: 26 Spiele - 6 Siege, 3 Unentschieden, 17 Niederlagen
Heimtabelle: 13 Spiele - 3 Siege, 2 Unentschieden, 8 Niederlagen - 11 Punkte (schwächstes Heimteam der Liga)
Auswärtstabelle: 13 Spiele - 3 Siege, 1 Unentschieden, 9 Niederlagen - 10 Punkte
Erzielte Treffer: 26 (schwächster Sturm der Liga)
Erhaltene Treffer: 47
Bester Torschütze: Can Öncel (8 Treffer in 24 Spielen - davon 4 Elfmeter)
Unfairster Spieler: Stefan Köglberger (7x Gelb, 1x Gelb/Rot)
Dauerbrenner: Can Öncel (2093 Spielminuten bei 24 Einsätzen)
E24: DSG Union Perg liegt an 4. Stelle bei den eingesetzten E24-Spielern (6015 Minuten) 
Elfmeter: 5 (4 Can Öncel)
Eigentore: -
Zuschauer gesamt: 2750
Zuschauerschnitt: 212


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