Ligaportal-Spiel der Runde: Linzer Derby zwischen zwei Teams, die bislang vieles schuldig blieben

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Im Ligaportal-Spiel der Runde 8 in der Oberösterreich-Liga empfängt ASKÖ Donau Linz den Lokalrivalen Union Edelweiß zum prestigeträchtigen Linzer Derby. Während man sich beim neuen Tabellenletzten nach einer turbulenten Woche endlich wieder voll auf das Sportliche konzentrieren will, strebt die Gahleitner-Truppe mit einem Dreier das Ligamittelfeld an. Es folgt eine Gegenüberstellung in ausgewählten Aspekten.

 

Trainer im Fokus

ASKÖ Donau Linz: Am Montag wurde offiziell, was viele nach der Pleite gegen den ASK St. Valentin schon vermutet hatten. Trainer Harald Gschnaidtner wurde entlassen. Die sportliche Talfahrt und vor allem eine verbale Entgleisung, welche gegen Vereinsfunktionäre gerichtet war, gaben den Ausschlag. Horst Sonnleitner und Tormanncoach Andreas Saurer leiten in dieser Woche interimsmäßig das Training. Auch im Linzer Derby werden sie die Truppe betreuen. Am Montag nimmt dann mit Christian Mayrleb ein richtig prominenter Übungsleiter seine Arbeit auf. „Es ist sehr positiv, dass wir gleich einen neuen Trainer präsentieren konnten. Er ist ein erfahrener ehemaliger Bundesligaspieler. Ich denke, dass er sehr gut zu uns passt“, freut sich Sportmanager Kurt Baumgartner.

Union Edelweiß: Andreas Gahleitner, der auf seinen Ex-Verein trifft, ist neben seiner Tätigkeit bei der Union Edelweiß auch als Videoanalyst beim ÖFB tätig. Immer wieder weilt er daher bei der U21, versäumt dadurch Matches des Oberösterreichligisten. Ob das den Rhythmus stört und in weiterer Folge ein Grund für die bescheidene Punkteausbeute ist? „Ich denke nicht, ganz im Gegenteil. Ich werde durch Mario Jaksch und Thomas Rakowetz sehr gut vertreten. Vielleicht sorgt das sogar für neue Reize. Ich sehe das positiv“, sagt der Coach.

Fussball Askoe Donau Linz vs Union Edelweiss Linz 20.10.2017 17

Stimmung innerhalb der Mannschaft

ASKÖ Donau Linz: Grundsätzlich stimmt das Klima innerhalb des Teams. Einzig die Sperren von Nenad Vidackovic und Marcel Schenk trüben die Stimmung etwas. „Alle Spieler wissen, worum es geht und dass sie momentan nicht alles richtig machen. Jeder freut sich auf das Derby“, informiert Kurt Baumgartner.

Union Edelweiß: „Natürlich sind wir nicht zufrieden mit den sieben Punkten. Die letzten drei Spiele haben aber gezeigt, dass die Mannschaft Spirit hat und Gas gibt. Die Stimmung ist in Ordnung“, betont Andreas Gahleitner, der weiß, dass die Formkurve grundsätzlich in die richtige Richtung zeigt. Dem Remis gegen die ASKÖ Oedt ließ man einen beeindruckenden 4:1-Sieg gegen die SPG Pregarten vor zwei Wochen folgen. Zuletzt zog man gegen die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen den Kürzeren, haderte aber mit einem extrem ungünstigen Spielverlauf.

Fussball Union Edelweiss Linz vs Askoe Donau Linz 25.10.2018 14

Einschätzung des Kontrahenten

ASKÖ Donau Linz: Kurt Baumgartner kennt die Union Edelweiß und die hohe individuelle Qualität in deren Reihen. „Mit Klaus Schützeneder haben sie den besten Torwart der Liga und mit Philipp Frühwirth einen der schnellsten Spieler. Das ist eine technisch gute Mannschaft, die momentan unter Wert geschlagen wird“, schwärmt er.

Union Edelweiß: „Donau ist gefährlich“, mahnt Andreas Gahleitner, dem nicht entgangen ist, dass der nächste Gegner in der Vorwoche gegen den Tabellenzweiten aus St. Valentin ersatzgeschwächt und in Unterzahl in Führung gegangen war, ehe man in der Schlussphase doch noch zwei Treffer kassierte. „Radek Gulajev ist vorne immer für ein Tor gut“, ergänzt der Coach, unter dem der Stürmer bislang wohl seine beste Zeit bei der Donau hatte.

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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