Ligaportal-Spiel der Runde: Nervenschlacht in Grieskirchen – Der Tabellenvorletzte empfängt das Schlusslicht aus Perg

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Ein Match mit weitreichender Bedeutung! Wenn am kommenden Samstag der Tabellenfünfzehnte der Oberösterreich-Liga SV Grieskirchen auf den Letzten DSG Union Perg trifft, ist eines klar: Während der Sieger des Kellerduells mit einem Erfolgserlebnis in die Verschnaufpause geht und den Schwung in die Frühjahrsvorbereitung mitnehmen kann, steht dem Verlierer ein ungemütlicher Winter bevor. Die beiden Trainer Christian Heinle und Gerhard Obermüller stellten sich vor dem Ligaportal-Spiel der Runde 15 drei Fragen.

 

Wie ist aktuell die Stimmung in der Mannschaft?

Heinle: „Schön langsam kommen die Verletzten zurück. Das wirkt sich auch auf das Training aus. Es ist wieder mehr Zug drinnen.“ Die Leistung seiner Schützlinge gegen die Union St. Florian am vergangenen Wochenende stimmte (0:0). „Ein Punkt in St. Florian ist für uns grundsätzlich zufriedenstellend. Es ist aber so, dass uns in unserer Situation die Unentschieden nicht viel weiterhelfen. Außerdem haben wir in der zweiten Halbzeit den Sieg verschenkt“, trauert der Coach zu vielen vergebenen Chancen nach.

Obermüller: „Die Mannschaft ist gut drauf. Nach dem 4:0 gegen Micheldorf ist ein Ruck durch das Team gegangen.“ Der Übungsleiter konnte zum ersten Mal seit langer Zeit wieder aus dem Vollen schöpfen. Stürmer Lukas Kragl ist zweifelsohne der wichtigste Rückkehrer ins Aufgebot. Der Sommerneuzugang bringt eine Dynamik und offensive Durchschlagskraft mit, die der Truppe über weite Strecken des bisherigen Saisonverlaufs fehlte.

Fussball DSG Union Perg vs SV Grieskirchen 26.10.2018 26

Warum schaffen Sie mit Ihrem Team schlussendlich den Klassenerhalt?

Heinle: „Wir hatten ein gutes Frühjahr in der Vorsaison, absolvierten dann eine top Vorbereitung und sind super in die Meisterschaft gestartet. Dann hatten wir ein unglaubliches Verletzungspech. Die ersten Akteure kehren nun zurück. Der Rest wird im Frühjahr wieder dabei sein. Wenn alle topfit sind, bin ich überzeugt, dass wir es schaffen.“ Bis zu sieben verletzungsbedingte Ausfälle von Stammspielern setzten dem Kader in der jüngeren Vergangenheit enorm zu. In logischer Folge konnte man sich nur äußerst selten dem Leistungsmaximum annähern. Alfons Fischer, der sich in der achten Runde gegen die SPG Pregarten eine schwere Knieverletzung zuzog, gab bereits sein Karriereende bekannt – mit 25 Jahren.

Obermüller: „Mich stimmt positiv, dass nun wieder alle fit sind. Außerdem haben wir den Anschluss wiederhergestellt. Uns fehlen zum Beispiel nur drei Punkte auf Platz elf.“

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Wie schätzen Sie den nächsten Gegner ein?

Heinle: „Perg wird mit einer breiten Brust anreisen nach dem 4:0 gegen Micheldorf. Ein Aufwärtstrend ist erkennbar. Zudem ist Lukas Kragl zurück.“ Der Trainer erwartet einen richtig unangenehmen Gegner. „Wir wollen aber auf gar keinen Fall als Letzter überwintern“, fügt er an.

Obermüller: „Grieskirchen ist eine kompakte Mannschaft. Sie haben aber auch Verletzungssorgen. Auch deshalb schießen sie nicht viele Tore. Das Manko ist die Offensive.“ Gerhard Obermüller beobachtete den SV Grieskirchen am vergangenen Donnerstag bei der torlosen Punkteteilung in St. Florian.

 

Fotocredit: Harald Dostal

 

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