Ligaportal-Spiel der Runde: Kann die Union Edelweiss mit Derby-Sieg gegen ASKÖ Donau Linz die Spitze attackieren?

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Das mit Hochspannung erwartete Linzer Derby steigt am Freitagabend auf der Anlage der Union Edelweiss, wenn die Kondert-Truppe die ASKÖ Donau Linz empfängt. Zur Einstimmung auf das Ligaportal-Spiel der Runde 9 in der Oberösterreich-Liga werden die beiden Kontrahenten etwas genauer unter die Lupe genommen.

 

Ausgangslage

Union Edelweiss: Im bisherigen Saisonverlauf verlor man nur ein einziges Match. Seit mittlerweile vier Partien ist man ungeschlagen. Nach zwei Remis am Stück schrieb man zuletzt gegen den SV Grieskirchen wieder voll an, womit man den Kontakt zur Tabellenspitze herstellte. Auf den Spitzenreiter SU St. Martin fehlen nur noch drei Zähler. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, also den Kampf angenommen. Zudem waren wir sehr effektiv in der Chancenverwertung“, informiert Coach Harald Kondert.

ASKÖ Donau Linz: Die Tendenz war zunächst eindeutig: Die Kleinmünchner verloren alle bisherigen Auswärtspartien, während man die ersten drei Matches auf eigenem Rasen für sich entschied. Mit dem jüngsten 2:3 gegen die Union St. Florian, bei dem man einen 2:0-Vorsprung verspielte, war auch plötzlich erwähnte Heimstärke dahin. Mit neun Zählern aus acht Partien befindet sich die Mayrleb-Elf im hintersten Tabellendrittel.

Edelw Abraham Dostal

Einzelspieler im Fokus

Union Edelweiss: Der verletzungsbedingte Ausfall von Philipp Frühwirth war ein Schock. Zunächst war unklar, wer die Lücke im Angriff schließen kann, die der beste Offensivakteur der Union Edelweiss hinterließ. In diesen Wochen kristallisiert sich heraus, dass Kenan Ramic immer mehr zum entscheidenden Faktor im Angriffsspiel wird. Gegen den SV Grieskirchen traf er zuletzt drei Mal. Insgesamt hält er bei sechs Saisontoren. „Kenan ist sehr wichtig für uns, weil er die Bälle gut sichert und Torgefahr ausstrahlt“, weiß Harald Kondert.

ASKÖ Donau Linz: In den Reihen der Mayrleb-Truppe sind es gleich zwei Akteure, die ebenfalls bei sechs Saisontoren stehen. Es handelt sich hierbei um Endi Nuhanovic und Roman Hintersteiner. Der schmerzhafte Abgang von Nenad Vidackovic, der sich im Sommer Ligakonkurrent ASKÖ Oedt anschloss, scheint der offensiven Durchschlagskraft keinen Abbruch getan zu haben. Nun übernehmen eben andere Verantwortung. Die Offensive ist ohnehin keineswegs die Achillesferse in dieser Saison: Nach dem Spitzenreiter aus St. Martin stellt man die zweitbeste Abteilung Attacke der Liga.

 

Ausblick

Union Edelweiss: Harald Kondert ist sich der Tatsache bewusst, dass man es am Freitagabend mit einem Kontrahenten zu tun bekommt, der sehr schnelle und technisch gut ausgebildete Spieler in den eigenen Reihen hat. „Außerdem ist das eine giftige Mannschaft mit einer tollen Mentalität, die von einem Top-Trainer betreut wird“, sagt der Coach.

ASKÖ Donau Linz: Für die Kleinmünchner wird es morgen insbesondere darum gehen, auswärts das erste Mal den eigenen Matchplan so durchzuziehen, dass am Ende etwas Zählbares herausspringt. Dafür muss die Defensive stabilisiert werden, ohne die offensive Durchschlagskraft zu verlieren, welche die Truppe zuletzt auszeichnete.

 

Fotocredit: Harald Dostal 


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