Ligaportal-Spiel der Runde: SU St. Martin gegen Union Mondsee – Klare Ziele und eine emotionale Rückkehr

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: In der Vorwoche stolperte die SU St. Martin gehörig, als man gegen den Tabellenletzten aus Perg nicht über ein 0:0 hinauskam. Im Ligaportal-Spiel der Runde 11 will die Nimmervoll-Truppe nun wieder eines Spitzenreiters würdig auftreten und die Siegesserie auf eigenem Rasen prolongieren. Das Kräftemessen mit der Union Mondsee, einem der formstärksten Teams der Oberösterreich-Liga, birgt eine besondere Brisanz: Lukas Leitner, absolute Vereinslegende der SU St. Martin, kehrt ins Aubachstadion zurück. Die beiden Trainer Dominik Nimmervoll und Christoph Mamoser beantworten zur Einstimmung auf dieses Duell die brennendsten Fragen.

 

SU St. Martin

Wie erklären Sie sich die überraschende Punkteteilung gegen den Tabellennachzügler?

Nimmervoll: „Grundsätzlich ist die Erwartungshaltung gestiegen, was ganz normal ist, wenn man vorne steht. Wir wollen dem auch gerecht werden. In Perg waren wir einfach körperlich nicht in der Lage, mehr zu erreichen. Wir haben in dieser Hinsicht ca. 70% unseres Potentials abgerufen. Durch viele Ausfälle und Akteure, die noch nicht komplett fit sind, war es für uns wenig überraschend, dass wir unser Spiel nicht so auf den Platz bringen, wie wir das gewohnt sind. Perg hat das aber auch sehr gut gemacht.“

Welchen Stellenwert hat Lukas Leitner im Verein?

Nimmervoll: „Die Leistungen, die er hier erbracht hat, sind sensationell. Er hat den Verein in gewisser Weise durch sein Können und seine Präsenz dorthin gebracht, wo er jetzt ist. Wir schauen aber nicht zurück, konzentrieren uns auf die Gegenwart. Der größte Star in St. Martin für mich ist die jetzige Mannschaft, weil es hier noch keine Truppe geschafft hat, dass sie so lange an der Tabellenspitze der Oberösterreich-Liga steht. Darauf können wir stolz sein. Natürlich freuen wir uns auf die Rückkehr und wir respektieren Lukas, aber wir wollen natürlich, dass er mit seinem Team nichts holt bei uns.“

Wie beurteilen Sie die Union Mondsee?

Nimmervoll: „Wir kennen sie nicht so gut. Friedburg und Mondsee gelten immer noch als Neulinge aufgrund des Saisonabbruchs. Es wird ein sehr schweres Match. Der Gegner ist in einer guten Form und spielerisch stark.“

Wallern STM Hartl 2

Union Mondsee

Zuletzt gab es zwei Siege am Stück. Was waren die Erfolgsfaktoren?

Mamoser: „Verletzte Spieler beziehungsweise jene, die noch körperliche Defizite hatten, rücken sukzessive näher heran. Gegen den Ball waren wir besser organisiert, haben griffiger agiert und konnten mehr Druck auf den Gegner ausüben. In Ballbesitz waren wir geradliniger, haben einfacher gespielt als zuvor.“

Aktuell scheint man auf dem tollen vierten Rang auf. Wurden die Ziele mittlerweile nach oben korrigiert?

Mamoser: „Überhaupt nicht. Wir beschäftigen uns nur mit dem, was wir aktiv beeinflussen können, und das ist unsere Spielweise. Nach wie vor ist das primäre Ziel, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen. Wir wissen, wie eng es in dieser Liga ist.“

Wie beurteilen Sie die SU St. Martin?

Mamoser: „Ich habe sie beobachtet. Das ist eine ausgeglichene Mannschaft, die mir sehr imponiert. In Ballbesitz gehen sie ein extrem hohes Tempo.“

Monds VM Matthias Jandl

Fotocredit: Niki Hartl, Matthias Jandl


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