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Match eins nach Marco Mittermayr – Schafft ASKÖ Donau Linz im Ligaportal-Spiel der Runde gegen Union Edelweiss die Wende?

Turbulent waren sie, die letzten Tage aus Sicht der ASKÖ Donau Linz, nachdem man in den vergangenen Wochen und Monaten durch die Oberösterreich-Liga getaumelt war. Das Tabellenschlusslicht trennte sich von Coach Marco Mittermayr und vertraut nun auf das namhafte Trio Kurt Baumgartner, Christoph Oberegger und Klaus Lindenberger. Im Ligaportal-Spiel der Runde 23 gegen die Union Edelweiss geht es um weitaus mehr als nur Prestige. Im Derby soll der erste Schritt gesetzt werden, um schlussendlich das Wunder Klassenerhalt wahr werden zu lassen. Ligaportal.at sprach vorab mit Sportmanager Baumgartner und dem sportlichen Leiter der Union Edelweiss Lukas Moser.

 

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Will als ein Teil des Trainertrios das Wunder realisieren: Kurt Baumgartner

 

Ligaportal: Was braucht es in eurer Situation, um die PS wieder auf die Straße zu bringen?

Baumgartner: „Wir haben vorgestern das erste Training geleitet und versuchen, eine positive Stimmung reinzubringen. Zudem führen wir mit den Spielern viele Gespräche. Wir wollen das Maximum rausholen. Das sind ja alles keine schlechten Fußballer. Am Freitag gilt es dann, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen.“

Ligaportal: Nach drei Pleiten am Stück zeigte die Union Edelweiss zuletzt mit dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Bad Schallerbach endlich eine Reaktion. Was machte die Mannschaft konkret besser als zuvor?

Moser: „Wir haben die Qualität. Es ist aber nie so leicht, aus so einem Strudel herauszukommen. Wir haben nun eher Ergebnisfußball gespielt und das war erfolgreich. Es ist ein kleiner Befreiungsschlag. Wir brauchen aber noch Punkte.“

Ligaportal: Wie schätzen Sie den Kontrahenten im Spiel der Runde ein?

Baumgartner: „Edelweiss hat einige Punkte mehr als wir. Dahingehend sind sie uns klar überlegen. Sie haben Routine, gute Einzelspieler und mit Kenan Ramic einen starken Stürmer.“

Moser: „Ein Derby hat eigene Gesetze. Donau lässt sich nicht freiwillig jede Runde abschießen. Sie werden gegen uns hochmotiviert sein. Nach dem Trainerwechsel erwarten wir einen bissigen, willigen Gegner.“

 

Player to watch

Roman Hintersteiner: Absolute Identifikationsfigur der ASKÖ Donau Linz auf und neben dem Platz. Der Kapitän besticht durch hohe technische Klasse, Dynamik und Leaderqualitäten. Wenn es regelmäßig auf dem Rasen nicht läuft und man in einen gewissen Negativstrudel gerät, kommt derartigen charakterstarken Akteuren eine zentrale Rolle zu. „Er spielt schon jahrelang bei Donau und wird seine Karriere hier beenden. Er hat eine enorme Vorbildfunktion und ist so wichtig für Mannschaft und Verein“, lobt Baumgartner den 33-jährigen Mittelfeldroutinier.

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Geht voran: Roman Hintersteiner

 

Philipp Frühwirth: Extrem antrittsstarker und technisch versierter Offensivakteur, der, wenn er topfit ist, ein Unterschiedsspieler in der Oberösterreich-Liga ist. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss ist der 28-Jährige auf dem besten Weg zu alter Form und deutete schon in der jüngeren Vergangenheit an, dass er einen enormen Impact auf das Spiel der Union Edelweiss hat. Gemeinsam mit Stürmer Kenan Ramic kann er eines der durchschlagskräftigsten Offensivduos der Liga bilden. „Für 90 Minuten reichte es zuletzt noch nicht. Mit seiner Schnelligkeit ist er aber für jeden Gegner enorm schwer zu verteidigen“, weiß Moser.

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Oft nur durch Fouls zu stoppen: Philipp Frühwirth 

 

Fotocredit: Harald Dostal, Klaus Haslinger


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