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OÖ-Liga

SV Bad Ischl: "Hätten Reißleine früher ziehen müssen"

In der vergangenen Saison belegte der SV Zebau Bad Ischl  den elften Platz und war nur in der unteren Tabellenregion der OÖ-Liga präsent. Auch in der aktuellen Meisterschaft sah es für die Kaiserstädter zunächst  nicht gut aus, ehe nach einem Trainerwechsel - Andrzej Jaschinski folgte Rene Ziller nach - der Pfeil in die richtige Richtung zeigte. Am Ende der Hinrunde standen Kapitän David Svarovsky und Co. am siebenten Rang und überwintern in der oberen Hälfte der Tabelle. "Wir hätten schon im Sommer die Reißleine ziehen müssen, denn unter Neo-Coach Jaschinski, der auf Disziplin großen Wert legt, sind wir in die Gänge gekommen. Unter dem Strich war es eine gute Hinrunde, haben aber leider das letzte Match vergeigt und gegen Micheldorf es verabsäumt, als beste Heim-Mannschaft der Liga zu überwintern", erklärt Sektionsleiter  Johann Roitmayer.

 

Holprigem Start folgte guter Lauf

In den ersten fünf Runden feierten die Kicker aus dem Salzkammergut nur einen Sieg und fuhren leidglich vier Punkte ein. Unter der Leitung von Neo-Coach Jaschinki, der vor geraumer Zeit in der Kaiserstadt schon einmal tätig war und an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, nahm der SV Fahrt auf und konnte von neun Spielen sechs gewinnen. Ausgerechnet im letzten Match des Jahres kassierten die Ischler eine bittere Heimniederlage. "Wir hatten in dieser Phase einen guten Lauf, war die Pleite gegen Micheldorf ein Wermutstropfen. Denn mit einem weiteren Sieg wären wir richtig gut dagestanden und zudem die beste Heim-Mannschaft der Liga gewesen", so Roitmayer. Dennoch hingen im ÖKO-BOX Stadion für die Gegner die Trauben hoch, feierte der Tabellensiebente vor heimischer Kulisse immerhin fünf Siege. In der Fremde hingegen gingen von sieben Spielen fünf verloren. "Wir sind traditionell Heimstark und konnten dadurch die Auswärtsschwäche kompensieren", meint der Sektionsleiter.

 

Vorne zu wenig, hinten zu viele Tore

Auch die Tor-Bilanz hält sich die Waage. Während sieben Mannschaften weniger Gegentore kassierten, trafen gleich acht Teams öfter ins Schwarze. "Vor allem am Beginn der Saison haben wir zu viele Tore erhalten. Unter Neo-Trainer Jaschinski konnten wir die Gegentore minimieren, wenngleich wir uns in der Offensive weiterhin schwer getan haben. Aber aufgrund der wiedergewonnenen Stabilität der Hintermannschaft hat der eine oder andere Treffer zumeist gereicht", weiß Johann Roitmayer.

 

Erfolgreicher Testspiel-Auftakt - Trainingslager in Belek

Vom OÖ-Hallencup musste sich der SV Bad Ischl bereits in der Vorrunde verabschieden, ehe die Jaschinslki-Elf die Vorbereitung zur Rückrunde in Angriff nahm. Nach den ersten drei Testspielen (3:2 gegen Vorchdorf, 3:2 gegen Irdning und 0:2 gegen Vöcklamarkt) messen die Kaiserstädter am kommenden Samstag mit Landesligist Mondsee die Kräfte. In der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in der Türkei auf und halten in Belek ein Trainingslager ab.

 

Je drei Zu- und Abgänge

Beim Trainingsauftakt konnte Andrzej Jaschinski drei neue Kräfte begrüßen. Der Slowake Peter Ocovan ist wieder in die Kaiserstadt zurückgekehrt und soll als hängende Spitze die Torgefahr erhöhen. Zudem sind die 19-jährigen Promberger-Zwillinge wieder vereint. Während Jakob zuletzt bei Regionalligiset Stadl-Paura aktiv war, kickte Raoul in Strobl. "Damit ist unser Transfer-Programm eigentlich abgeschlossen, unter umständen stößt aber noch ein Torwart zu uns", kündigt der Sektionsleiter einen möglichen Last-Minute-Transfer an. Mit Christoph Gassner (Irdning), Severin Heuberger (St. Koloman) und Uwe Leitner (Bad Mitterndorf) sind drei Akteure im neuen Jahr nicht mehr dabei.

 

Rangverbesserung erwünscht

Die Jaschinski-Elf überwintert im Mittelfeld der Tabelle. Zum einen ist Luft nach oben vorhanden, zum anderen sitzen den Kaiserstädtern aber zahlreiche Verfolger im Nacken. "Wir haben uns im Herbst stabilisiert und möchten eine anständige Rückrunde spielen. Wir wollen uns im neuen Jahr weiterhin in der oberen Tabellenhälfte präsentieren und werden versuchen, den einen oder anderen Platz nach oben zu klettern", wünscht sich Johann Roitmayer eine Rangverbesserung.

 

Transferliste

 

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich   

 

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