„Dass der Verein nicht in die Regionalliga aufsteigen will, akzeptiere ich!“ – Trainer Harald Gschnaidtner im Interview

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Immer wieder begegnet im Fußball das Phänomen, dass gewissenhaftes wirtschaftliches Handeln und sportliche Ambitionen nur schwer in Einklang zu bringen sind. ASKÖ Donau Linz darf durchaus als Beispiel hierfür genannt werden. Als eine der Überraschungsmannschaften der Hinrunde überwintert man als starker Tabellendritter der Oberösterreich-Liga. Mit der Spitze des Rankings ist man absolut auf Tuchfühlung. Von der Regionalliga will der Verein aber nichts wissen. Ligaportal.at sprach mit Erfolgstrainer Harald Gschnaidtner.

 

Ligaportal.at: „Welches Ziel verfolgen Sie in der Rückserie mit Ihrer Mannschaft?“

Harald Gschnaidtner: „Das Ziel hat sich von meiner Seite nicht verändert. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass ich unter die Top-5 kommen will und das bleibt auch so. Die ersten fünf Teams der Liga sind eng beisammen. Alles ist daher möglich. Es gilt aber auf jeden Fall, vorne dabei zu bleiben.“

Ligaportal.at: „Von der Vereinsführung heißt es, dass die Regionalliga finanziell keinen Sinn macht. Wie beurteilen Sie als Trainer die Lage in sportlicher Hinsicht?“

Harald Gschnaidtner: „Rein sportlich bin ich der Meinung, dass der Verein, der Meister wird, auch aufsteigen soll. Mein Ziel ist es, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und in der Tabelle so weit vorne wie möglich zu sein. Realistisch gesehen gibt es aber bessere Mannschaften in der Liga. Auf zwei bis drei Positionen fehlen uns die gewissen Spieler, dass ich sagen kann: Wir können den Aufstieg in Angriff nehmen. Das Wirtschaftliche ist Vereinssache. Ich akzeptiere das so.“

Fussball Union Edelweiss Linz vs Askoe Donau Linz 25.10.2018-27

Ligaportal.at: „Aus 15 Herbstrunden holte man zehn Siege. Was waren die konkreten Erfolgsfaktoren?“

Harald Gschnaidtner: „Da gab es einige. Die Kaderzusammenstellung im Sommer war gut. Ich habe einen großen Kader zur Verfügung. Wir können also auch von der Bank aus noch etwas bewirken. Die Spieler haben zudem an einem Strang gezogen und ein gemeinsames Ziel verfolgt.“

Ligaportal.at: „Was hat sich bereits am Transfermarkt getan?“

Harald Gschnaidtner: „Stefan Lengauer hat uns in Richtung Doppl-Hart verlassen. Auch Ismar Midzic hat den Verein gewechselt. Vielleicht kommt noch ein junger Spieler zu uns. Wir sind aber nicht konkret auf der Suche nach bestimmten Akteuren.“

Ligaportal.at: „Zum Start der Rückrunde bekommt man es mit Bad Ischl, Oedt und Grieskirchen zu tun. Wie schätzen Sie dieses Auftaktprogramm ein?“

Harald Gschnaidtner: „Im Frühjahr werden die Karten neu gemischt. Das hat man auch schon in den letzten Jahren gesehen. Es gibt immer wieder Mannschaften, die in der Rückrunde nicht mehr an die Erfolge des Herbstes anschließen können. Bei Donau war das beispielsweise in der Vorsaison der Fall. Bad Ischl wird gleich topmotiviert sein. Sie wollen von hinten weg. Das wird nicht einfach für uns. Wenn wir aber in den Top-5 dabei bleiben wollen, müssen wir gleich gut punkten.“

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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