SU St. Martin/M. trotzt der Flaute im Offensivbereich – Stürmer kommt aus der Regionalliga

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Dass sich die SU mind.capital St. Martin mit dem Toreschießen richtig schwertat, zeichnete sich schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt der Hinrunde in der Oberösterreich-Liga ab. Gleichsam darf jener Umstand als ein zentraler Grund für die Negativserie, satte acht Niederlagen am Stück mitumfassend, herangezogen werden. Durch ambitioniertes Verhalten am Transfermarkt will der Verein dieser fehlenden Durchschlagskraft im Offensivbereich nun entgegenwirken.

 

Von Gurten nach St. Martin

Marko Kolakovic, der zuletzt beim Regionalligisten Union Gurten unter Vertrag stand, soll die neue schillernde Figur im Angriffsdrittel der Mühlviertler werden. Ähnlich wie es Sebastian Schröger in der Aufstiegssaison vorgemacht hatte. Jener ist mittlerweile beim Ligakonkurrenten SPG Pregarten aktiv. Die Lücke, die er hinterlassen hat, konnte nie wirklich geschlossen werden. „Wir haben relativ wenige Tore geschossen. Wir haben einfach gemerkt, dass wir auf der Stürmerposition Handlungsbedarf haben. Dann haben wir uns umgehört und geschaut, welche Spieler verfügbar waren. Wir hatten Kontakt mit dem einen oder anderen Akteur, auch nach Tschechien. Dann sind wir auf Marko Kolakovic gestoßen“, gibt der sportliche Leiter der SU St. Martin Christoph Rudlstorfer interessante Einblicke in den Prozess der Marktsondierung. Der Regionalligist aus Gurten bevorzugt ein System mit einem Stürmer, was in einem weiteren Schritt bedingte, dass für Marko Kolakovic nur selten ein Platz in der Startformation war. „Er war in Gurten nicht ganz zufrieden. Er hat dort meist die Reservistenrolle übernommen. Wir konnten uns dann mit ihm einigen. Von Marko erwarten wir uns Tore. Wir hoffen, dass er der Stürmer ist, der uns in der Vergangenheit gefehlt hat“, fügt der Funktionär an.

 

Interessante Statistiken

In der Hinrunde der Oberösterreich-Liga erzielte die SU St. Martin lediglich 14 Tore. Nur der Tabellenletzte aus Micheldorf schneidet in jenem Ranking noch schlechter ab. In mehr als der Hälfte aller Matches blieb man überdies ohne eigenen Torerfolg. Mit dem 23-jährigen Marko Kolakovic sollen derartige ernüchternde Zahlen nun der Vergangenheit angehören. Im bisherigen Saisonverlauf kommt der vorrangig als Joker eingesetzte Offensivmann auf drei Treffer und zwei Vorlagen in der Regionalliga.

 

Perspektivspieler verstärkt außerdem St. Martins Kader

Neben Marko Kolakovic ist Marco Zeller der zweite Neuzugang des Winters. Der 18-Jährige genoss in der Linzer Fußballakademie eine gute Ausbildung, ehe er zur TSU Hofkirchen in die Bezirksliga Nord wechselte. „Er ist ein Spieler aus der Region mit Perspektive. Er wird uns noch nicht ad hoc helfen, wir planen aber langfristig mit ihm. Ich bin mir sicher, dass er es einmal in die Oberösterreichliga-Mannschaft schaffen wird. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den zwei Transfers“, resümiert Christoph Rudlstorfer.

 

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