OÖ-Liga

Junge Wikinger Ried müssen in der Rückrunde auf ihren besten Spieler verzichten

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Nach durchaus schwierigen wie fordernden Saisonen in der Oberösterreich-Liga absolvierten die Jungen Wikinger Ried eine vergleichsweise herausragende Hinserie 2018/19. Beste Defensive der Liga, deutlich erkennbare Handschrift des Trainers, zwischenzeitliche Tabellenführung und der aktuell vierte Rang unterstreichen eingangs aufgestellte These. In der jüngeren Vergangenheit musste sich die Truppe aber mit entscheidenden Veränderungen arrangieren. Auf Miron Muslic folgte Stefan Unterberger. Für die zweite Saisonhälfte steht Belmin Cirkic aufgrund einer Leihe nicht mehr zur Verfügung.

 

Nächster Entwicklungsschritt

Mit beneidenswerter Regelmäßigkeit drückte der im Mittelfeld beheimatete Belmin Cirkic den Hinrundenmatches seinen ganz persönlichen Stempel auf. Mit fünf Toren und drei Vorlagen hatte der 20-Jährige großen Anteil am starken Abschneiden der Innviertler. Hierfür belohnte er sich im Herbstfinale, als er bei den Profis in der 2. Liga ran durfte. „Er ist ein überragender Fußballer. Im letzten halben Jahr hat er sich in körperlicher und mentaler Hinsicht in die richtige Richtung entwickelt“, lobt Stefan Unterberger, der als Co-Trainer von Miron Muslic in der Hinrunde regelmäßig mit Belmin Cirkic zusammenarbeitete. Nun also der Wechsel zur Union Gurten, leihweise bis zum Saisonende. Für die Jungen Wikinger Ried ist das selbstredend ein spürbarer personeller Aderlass. „Er war für mich der Spieler der Oberösterreich-Liga im Herbst. Nun will er seinen nächsten Schritt machen. Ich halte viel von ihm. Ich bin davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird“, fügt der neue Headcoach an.

 

Nachfolger gesucht

Dass man einen Akteur von Belmin Cirkics Klasse kaum adäquat und vor allem nicht ad hoc ersetzen kann, ist den Innviertlern bewusst. „Der Vorteil ist, dass wir aus einem großen Topf vieler guter, junger Spieler schöpfen können“, zeigt sich Stefan Unterberger optimistisch und nennt prompt die Namen zweier Akteure, die das Potential haben, die im Mittelfeld aufklaffende Lücke zu schließen: Matthias Gragger und Hannes Huber, 17 und 18 Jahre alt. „Solche Spieler müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen und sich beweisen“, nimmt der Übungsleiter Talente in die Pflicht.

 

Klare Ziele

Die Jungen Wikinger Ried sind für Stefan Unterberger die erste Trainerstation in der Oberösterreich-Liga. „Bis jetzt war ich Co-Coach. Jetzt bin ich zum Cheftrainer aufgestiegen. Meine Gedanken über Fußball ändern sich dadurch nicht“, sagt er. Das Annähern an das jeweils eigene Leistungslimit in Training und Wettkampf, um dadurch größtmöglichen Erfolg zu garantieren, ist ein wesentliches Credo von Stefan Unterberger. Er sieht seine Aufgabe darin, die jungen Spieler dorthin zu führen. Nach einem herausragenden Herbst steht auch in der Rückrunde deren Weiterentwicklung im Zentrum der Aufmerksamkeit. „Ich will mit dieser jungen Mannschaft weiterhin vorne mitspielen“, gibt Stefan Unterberger die Marschroute vor, um dann, ganz seinem Leitgedanken entsprechend, zu ergänzen: „Wenn wir ans Limit gehen, schaffen wir das.“

 

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