Transferoffensive im Winter – Acht neue Spieler für den SV Grün-Weiß Micheldorf

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Der Sommer des Vorjahres war kein leichter für den SV Grün-Weiß Micheldorf, aktuelles Tabellenschlusslicht der Oberösterreich-Liga. Der langjährige Coach Almir Memic warf nach fixiertem Klassenerhalt überraschend das Handtuch. Obendrein verlor man zentrale Stützen der Mannschaft – allen voran Goalgetter Mathias Roidinger. In jener Übertrittszeit schaffte man es dann schlichtweg nicht, auf letztgenannten Aspekt adäquat zu reagieren. Dies holte man nun nach, so hofft man jedenfalls.

 

Flaute in der Offensive wird der Kampf angesagt

Insbesondere durch die Verpflichtungen der beiden Stürmer David Klausriegler (von WSC Hertha Wels) sowie Ex-Profi Tihomir Zivkovic (aus Kroatien) will man der fehlenden Durchschlagskraft im Angriffsdrittel trotzen – ständiger Begleiter im Jahr eins nach Mathias Roidinger bislang, wenn man so will. Tatsächlich gelangen dem SV Grün-Weiß Micheldorf lediglich zwölf Tore in den ersten 15 Saisonspielen. Es handelt sich hierbei um den schwächsten Wert ligaweit. „Wir hatten da im Herbst Defizite und erkannt, dass wir auf dieser Position Handlungsbedarf haben. David Klausriegler ist ein junger Spieler mit hoher Qualität, der in Wels zu wenig Einsatzminuten erhalten hat. Tihomir Zivkovic wird mit seiner Erfahrung der grundsätzlich jungen Mannschaft weiterhelfen. Ich denke, wir haben da einen Spieler gefunden, der gut zu uns passt“, informiert der sportliche Leiter des Vereins Jürgen Huemer.

 

Kader nun weitaus größer

Die Transfers vorwiegend junger Spieler aus unteren Klassen erfüllen primär den Zweck, den Kader nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite auf ein konkurrenzfähiges Level zu hieven. So wurden etwa Marko Pavlovic (von Union Wartberg/Krems), Manuel Gudeljevic sowie der aktuell noch verletzte Robin Frühwirth (beide von ASKÖ Vorchdorf), Leon Covic (von TUS Kremsmünster), Rene Gumplmayr (von ASKÖ Kematen-Piberbach) und Hajrudin Karasalihovic (von SK Vorwärts Steyr) davon überzeugt, ihre jeweilige sportliche Karriere beim SV Grün-Weiß Micheldorf fortzusetzen. „Sie sollen sich im Frühjahr an die Oberösterreich-Liga herantasten, um einmal Stammkräfte zu werden“, sagt Jürgen Huemer. „Der Kader ist in der Vergangenheit sehr klein geworden. Im Sommer des Vorjahres war die Zeit relativ knapp. Die Situation war dadurch schwer zu lösen. Ich denke, dass der Kader nun in Sachen Qualität und Quantität ligatauglich ist“, ergänzt er. Das Spielermaterial, das Übungsleiter Davorin Kablar nun zur Verfügung steht, soll jedenfalls eine Realisierung des Vereinsziels garantieren. Dieses lautet abermals Klassenerhalt.

 

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