SV Gmundner Milch holt Taner Ari zurück und verstärkt sich mit Talent aus der dritten türkischen Liga

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Beim SV Gmundner Milch lief in der Hinrunde der Oberösterreich-Liga vieles nicht nach Wunsch. Ständige Verletzungssorgen setzten dem Kader bisweilen arg zu und sorgten in einem weiteren Schritt dafür, dass praktisch nie die schlagkräftigste Truppe aufs Feld geschickt werden konnte. Die Winterpause nützte man nun, um Veränderungen vorzunehmen. Diese betreffen sowohl das Spielerpersonal als auch den Trainerposten.

 

Bekanntes Gesicht

Mit Taner Ari kehrt ein Spieler zurück, der mächtig Erfahrung mit ins Salzkammergut bringt. Der 31-jährige Defensivspezialist, der im Sommer 2017 das erste Mal beim SV Gmundner Milch unterschrieben hatte, war zuletzt für die Union Esternberg in der Landesliga West aktiv. Gemeinsam mit dem von der fordernden Funktion des Spielertrainers entbundenen Petr Vorisek soll er dafür sorgen, die Stabilität im Abwehrverbund zu erhöhen. Gmundens Defensive gehörte in der ersten Saisonhälfte zu den vier schwächsten der Liga. „Er ist sehr routiniert. Ich bin froh, dass er wieder bei uns ist“, sagt der sportliche Leiter des Vereins Gerhard Mittermayr.

 

Hungriger Mittelstürmer verstärkt die eigenen Reihen

Christopher Kröhn, der zweite Neuzugang dieses Winters, stellt das Kontrastprogramm zu Taner Ari dar, wenn man so will – blutjung, die Oberösterreich-Liga nicht kennend, offensiv denkend. Die beiden eint jedoch die Tatsache, dass sie in der Vergangenheit in vergleichsweise hohen türkischen Ligen aktiv waren. Der 19-jährige Christopher Kröhn fühlt sich an vorderster Angriffsfront am wohlsten, kann aber auch die offensiven Außenbahnen besetzen. „Er ist ein talentierter Spieler. Ich kann aber noch wenig sagen über ihn. Er hat zwei Probespiele für uns absolviert, trainiert nun die erste Woche bei uns“, informiert Gerhard Mittermayr.

 

Projekt Spielertrainer ad acta gelegt

Die Hinrunde zeigte schnell, dass der Verein mit der Besetzung von Petr Vorisek als Spielertrainer in gewisser Weise an seine Grenzen stößt. Genannter zeigte sich enorm bemüht, leistete eine ansprechende Arbeit. Und doch wurde man den Gedanken nicht los, dass die Installierung eines neuen Headcoachs und die daraus resultierende Möglichkeit für Petr Vorisek, sich wieder gänzlich auf seine Aufgaben am Platz zu konzentrieren, eine Verbesserung der sportlichen Lage garantieren kann. „Petr Vorisek hat eine gute Arbeit geleistet. In dieser Situation ist es aber schwierig, mit einem Spielertrainer zu agieren. Ich denke, dass so etwas generell in der Oberösterreich-Liga nicht mehr geht“, führt Gerhard Mittermayr aus. Also entschied man sich für Almir Memic, der eine Gmundner Vergangenheit aufweist und dessen hervorragende Arbeit beim SV Grün-Weiß Micheldorf im Salzkammergut auffiel. „Menschlich ist er voll in Ordnung. Seine Handschrift ist bereits ersichtlich. Ich denke, dass wir da eine sehr gute Entscheidung getroffen haben“, lobt der sportliche Leiter. Im besten Fall soll der neue Übungsleiter die Truppe schlussendlich auf einen einstelligen Tabellenplatz führen. Auf Rang neun fehlen dem Tabellendreizehnten aktuell vier Zähler. „Das vorrangige Ziel ist aber der Klassenerhalt. Ich bin da sehr zuversichtlich“, ergänzt Gerhard Mittermayr.

 

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