Nächster Wechsel auf der Trainerposition: ASKÖ Oedt präsentiert neuen Coach

Zu einem äußerst ungewöhnlichen Zeitpunkt hatte sich die ASKÖ Oedt von Meistertrainer Herbert Panholzer getrennt. Unmittelbar vor dem Start in die aktuelle Saison hatte man das Ende der Zusammenarbeit verkündet. Kurzerhand fand man eine interne Lösung und Nenad Jovanovic coachte die Truppe in den ersten drei Runden der Oberösterreich-Liga. Heute gab der Verein einen neuen Cheftrainer bekannt.

 

Nenad Jovanovic wieder Assistenztrainer

„Nenad Jovanovic besitzt noch keine gültige Lizenz für die Oberösterreich-Liga. Daher mussten wir eine neue Lösung für diese Position finden“, heißt es von Vereinsseite. Nachdem man sich von Herbert Panholzer getrennt hatte, betonte der sportliche Leiter Radovan Vujanovic noch, dass man vorerst von der Suche nach einem neuen Coach absehe und eine interne Lösung bevorzuge. Nun schien alles ganz schnell gegangen zu sein. Nenad Jovanovic, der zuvor dem Trainerteam von Herbert Panholzer angehört hatte, wird nun abermals sozusagen ins zweite Glied rücken und das Amt des Assistenztrainers bekleiden.

 

Neuer starker Mann an der Seitenlinie

Mit Stefan Rapp übernimmt jemand, dessen Vita unter anderem Stationen bei Wacker Innsbruck, SV Kapfenberg und SC/ESV Parndorf umfasst. Bei letztgenanntem Verein war der 47-jährige gebürtige Tiroler bis zu diesem Sommer aktiv gewesen. „In seiner neuen Tätigkeit als Cheftrainer wird Stefan Rapp von dem bisherigen Betreuerteam, dem nun auch wieder Nenad Jovanovic als Assistenztrainer angehört, unterstützt“, verkündete der Verein in der heutigen Presseaussendung.

 

Ambitionierte Ziele

Herbert Panholzer hatte unmittelbar vor dem Ende der Zusammenarbeit mit der ASKÖ Oedt den neuerlichen Meistertitel als Ziel ausgegeben. Ein bereits qualitativ hochwertig besetzter Kader war durch spektakuläre Sommertransfers noch einmal entscheidend verstärkt worden. Schon allein aus diesem Grund kann der Verein ohnehin kaum anders, als die Favoritenrolle anzunehmen. Weil die Entwicklung der Mannschaft in der Sommervorbereitung nicht wie gewünscht verlaufen war, ging man mit Herbert Panholzer aber getrennte Wege. Auch nach Meisterschaftsstart schaffte es die ASKÖ Oedt nur selten, richtig zu überzeugen. Nachdem man sich zu zwei knappen Siegen gegen die DSG Union Perg und den Aufsteiger SPG Friedburg/Pöndorf gemüht hatte, setzte es zuletzt eine überraschende Pleite gegen einen weiteren Liganeuling SV Bad Schallerbach. Das bisherige Auftreten sowie die Punkteausbeute können kaum den Ansprüchen des Vereins genügen. Und exakt hierin wird Stefan Rapps Hauptaufgabe liegen. Schnellstmöglich muss die Mannschaft in den Rhythmus kommen, um das enorme Potential auch vollends auf dem Platz abrufen zu können.

 

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